Dienstag, 26. Februar 2008

Der Untergang des sozialistischen Landes ...

Es ist soweit. Die hessische Mama Sozialdemokratie zeigt mal wieder ihre Krallen - und zieht dazu den Schwanz ein. Klar, Frau Ypsilanti ist schon einmal den einen oder anderen Zeitungsartikel Wert. Aber soviel ist sie nun auch nicht Wert.

Walter ist so etwas wie Ypsilantis innerparteiliches Schreckgespenst, sie fürchtet ihn mehr als jeden anderen Gegner. Beide hatten sich um die Spitzenkandidatur für die Landtagswahl beworben, es gab einen Vorwahlkampf, und es wurde auf beiden Seiten mit harten Bandagen gekämpft. Walter ist der Anführer der reformorientierten Netzwerker in der Landtagsfraktion, er gibt die Richtung vor, und bislang war sich diese Gruppe weitgehend einig gewesen, dass es letztlich keine andere Lösung gebe, als die Stimmen der Linken zu nutzen.

Die Frau hat nicht nur ein Problem mit ihrer eigenen Dickköpfigkeit, sondern auch damit, sich einmal ruhig und verständlich auszudrücken. Das sie in ihrem Parteivize Walter durchaus und voll berechtigt ein Problem sieht, ist gut so. Das aber Herr Walter mittlerweile mindestens drei Leute der hessischen SPD-Fraktion davon überzeugt hat, Frau Ypsilanti nicht zu wählen, sollte sie sich ernsthaft als Ministerpräsidentin zur Wahl stellen. Das Herr Walter zwar der bessere Spitzenkandidat der SPD ist, aber ein noch schlechterer Politiker (da er neoliberale Werte und keine sozialdemokratische vertritt) ist, würde ich ihn dennoch nicht gern als Ministerpräsidentenkandidaten sehen.

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