Manche Politiker sind dafür bekannt, das sie optimal die Wahrheit verdrängen können. Nun muß Ich leider zugeben, das man mich nur sehr selten auf politischen Gebiet überraschen kann. Doch der Vorzeigefaschist aus Hessen hat es mal wieder geschafft. Ich bin bar so viel Ehrlichkeit wirklich überrascht.
Ministerpräsident Roland Koch gibt zu, in seinem erfolglosen Wahlkampf die falschen Töne angeschlagen zu haben. Bei der Art, wie dieses Schuldeingeständnis (bei der er auch zugibt, die falschen Themen für den Wahlkampf gewählt zu haben) rüber kommt, fragt man sich, ob dieser Mann nun die Erleuchtung per se hatte, oder ob alles nicht doch ein abgekartetes Spiel ist, um die 'scheinbare' Wahlgewinnerin zu einer Großen Koalition zu nötigen.
Wohlgemerkt, das Merkel hat Koch untersagt, eine Große Koalition mit der SPD in Hessen anzustreben. Und dies wurde bereits mehrfach wiederholt. Von beiden Parteien. Nun, wer des Denkens fähig ist, erkennt eindeutig die Bredouille, in der sich beide Parteien manövriert haben. Keine der beiden Seiten will mit DER LINKEn zusammen arbeiten, andererseits auch nicht miteinander. Und dieser tiefe Graben zieht sich quer durch die Parteien, die an für sich nichts dagegen haben, den Klassenfeind als Koalitionspartner zu akzeptieren. Sobald aber nun eine wirkliche demokratische, dem Volk nahe stehende fünfte Kraft auftaucht, geraten die alt einegesessenen Volksparteien regelrecht in Panik.
Kann es sein, das Koch seinen Fehler nur deshalb zugibt, um den Menschen im Lande zu suggerieren, das mit ihm dieses Bundesland vor der kommunistischen Invasion zu retten ist? Man weiß ja, wozu diese erzkonservativen Knallköppe in der Lage sind, wenn man sich einmal genauer die deutsche Geschichte ansieht. Deshalb gehe ich an dieser Stelle nicht weiter darauf ein. Das hessische Problem ist ein bundesdeutsches Problem.
Ich habe noch nie gedacht, das die konservativen Parteien in diesem Lande etwas positives wären. Und bei der scheinbaren Selbsterkenntnis eines Roland Koch beginne ich mir über die Demokratie bereits meine Gedanken zu machen. Wenn eine gewählte Parteichefin großspurig tönt, das DIE LINKE keine demokratische Partei ist, ist die Partei, der sie angehört, gleichfalls nicht demokratisch legitimiert. Und darauf kann man sich allein schon deshalb berufen, da DIE LINKE mittlerweile mehr ehemalige SPD-Mitglieder enthält, als die SPD ehemalige CDUler aufgenommen hat.
Indem Roland Koch seine Schuld an dem Wahldesaster eingesteht, macht er sich in meinen Augen nicht zum präverierten Ministerpräsidenten, den es moralisch am 5. April zu unterstützen gilt, sondern genau zu der Person, die er nicht sein will: Der eigentliche Wahlverlierer und somit nicht der Ministerpräsident in spe! Der Einzige, bei dem dies noch nicht angekommen ist, heißt Roland Koch. Das ganze Bundesland kennt bereits die Wahrheit. Aber die Leitungen der Konservativisten waren schon immer ein wenig länger. Am längsten waren sie 1933 - als sie Jemanden an die Macht in diesem Land verhalfen, der niemals ein Interesse daran hatte, die Interessen der Konservativen zu unterstützen. Hier in Hessen liegt nun der gleiche Fall vor. Nur nicht ganz so extrem. Roland Koch ist ein Verlierer, selbst wenn er einmal zwei Landtagswahlen hintereinander gewonnen hat. Aber sein Rückhaltesystem, das ihn bisher vor größerem Schaden bewahrte, existiert nicht mehr. Also ist er weder politisch, noch als Ministerpräsident, mehr wählbar.
Ministerpräsident Roland Koch gibt zu, in seinem erfolglosen Wahlkampf die falschen Töne angeschlagen zu haben. Bei der Art, wie dieses Schuldeingeständnis (bei der er auch zugibt, die falschen Themen für den Wahlkampf gewählt zu haben) rüber kommt, fragt man sich, ob dieser Mann nun die Erleuchtung per se hatte, oder ob alles nicht doch ein abgekartetes Spiel ist, um die 'scheinbare' Wahlgewinnerin zu einer Großen Koalition zu nötigen.
Wohlgemerkt, das Merkel hat Koch untersagt, eine Große Koalition mit der SPD in Hessen anzustreben. Und dies wurde bereits mehrfach wiederholt. Von beiden Parteien. Nun, wer des Denkens fähig ist, erkennt eindeutig die Bredouille, in der sich beide Parteien manövriert haben. Keine der beiden Seiten will mit DER LINKEn zusammen arbeiten, andererseits auch nicht miteinander. Und dieser tiefe Graben zieht sich quer durch die Parteien, die an für sich nichts dagegen haben, den Klassenfeind als Koalitionspartner zu akzeptieren. Sobald aber nun eine wirkliche demokratische, dem Volk nahe stehende fünfte Kraft auftaucht, geraten die alt einegesessenen Volksparteien regelrecht in Panik.
Kann es sein, das Koch seinen Fehler nur deshalb zugibt, um den Menschen im Lande zu suggerieren, das mit ihm dieses Bundesland vor der kommunistischen Invasion zu retten ist? Man weiß ja, wozu diese erzkonservativen Knallköppe in der Lage sind, wenn man sich einmal genauer die deutsche Geschichte ansieht. Deshalb gehe ich an dieser Stelle nicht weiter darauf ein. Das hessische Problem ist ein bundesdeutsches Problem.
Ich habe noch nie gedacht, das die konservativen Parteien in diesem Lande etwas positives wären. Und bei der scheinbaren Selbsterkenntnis eines Roland Koch beginne ich mir über die Demokratie bereits meine Gedanken zu machen. Wenn eine gewählte Parteichefin großspurig tönt, das DIE LINKE keine demokratische Partei ist, ist die Partei, der sie angehört, gleichfalls nicht demokratisch legitimiert. Und darauf kann man sich allein schon deshalb berufen, da DIE LINKE mittlerweile mehr ehemalige SPD-Mitglieder enthält, als die SPD ehemalige CDUler aufgenommen hat.
Indem Roland Koch seine Schuld an dem Wahldesaster eingesteht, macht er sich in meinen Augen nicht zum präverierten Ministerpräsidenten, den es moralisch am 5. April zu unterstützen gilt, sondern genau zu der Person, die er nicht sein will: Der eigentliche Wahlverlierer und somit nicht der Ministerpräsident in spe! Der Einzige, bei dem dies noch nicht angekommen ist, heißt Roland Koch. Das ganze Bundesland kennt bereits die Wahrheit. Aber die Leitungen der Konservativisten waren schon immer ein wenig länger. Am längsten waren sie 1933 - als sie Jemanden an die Macht in diesem Land verhalfen, der niemals ein Interesse daran hatte, die Interessen der Konservativen zu unterstützen. Hier in Hessen liegt nun der gleiche Fall vor. Nur nicht ganz so extrem. Roland Koch ist ein Verlierer, selbst wenn er einmal zwei Landtagswahlen hintereinander gewonnen hat. Aber sein Rückhaltesystem, das ihn bisher vor größerem Schaden bewahrte, existiert nicht mehr. Also ist er weder politisch, noch als Ministerpräsident, mehr wählbar.
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