Donnerstag, 7. Februar 2008

RWE powert mal wieder ...

Der Ex-Superminister der schröder'schen Terroregierung hat sich mal wieder einen Joke erlaubt. Und zwar in der der Art, das er vor der versammelten Atomlobby einige wirklich gute Karnevalskalauer zum Besten geben durfte. Die Ironie bleibt jedoch sofort im Halse stecken, wenn man dabei berücksichtigt, das er abermals auf Frau Ypsilanti herumhackt. In der er nur eine fast-Wahlgewinnerin zu erkennen glaubt.

Fakt ist folgendes für Herrn Clement:
Ohne Atomkraft geht Deutschland unter. Ohne Atomkraft ist Hessen als Industriestandort nicht zu halten. Und ohne die gute, saubere Atomkraft stehen bald in Deutschland die Räder still. Wenn dies nicht atomarer Lobbyismus ist, was ist es dann?

Die Umweltverträglichkeit und Sauberkeit der Atomkraft wird bereits bei der Herstellung, beziehungsweise beim Abbau in Frage gestellt. Wird doch mit schon toxischen Flüssigkeiten das Uranerz als erstes behandelt, um es von dem restlichen, tauben, Gestein zu trennen. Das diese Chemikalien alles andere als umweltverträglich sind (und für einen Anstieg von Krebserkrankungen in den Abbaugebieten verantwortlich zeichnen), ist allgemein bekannt.

Zwar gebe ich Herrn Clement so weit Recht, das wirklich bald die Räder still stehen werden, wenn die RWE weiterhin ihre Atomkraft als Ökostrom verkauft. Zudem dann noch zu radikal überteuerten Preise, die nicht einmal von der leipziger Strombörse her gedeckt sind. Die RWE zeigt hier nur mal wieder ihr wahres Gesicht.

Das bei diesem Vortrag von Herrn Clement Frau Ypsilanti gleichfalls Thema war und blieb und das er sich nach wie vor dafür einsetzt, das Frau Ypsilanti doch einer Großen Koalition zustimmen sollte (weil dann nämlich die hessischen Atommeiler in Betrieb blieben), entbehrt dann nicht der Ironie. Fest steht nur, das in diesem Fall das von seinem Wahlkreis Bochum inszenierte Wahlausschlußverfahren in meinen Augen mehr als gerechtfertigt ist.

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