Dachte ich bisher auch. Aber nachdem die CDU nun auch offiziell die Hessenwahl verloren und begonnen hat, sich moralisch und politisch zu demaskieren, stellt sich mir wirklich die Frage, Wieviel Intelligenz muß ein Politiker oder Beamter haben, um solchen Schwachsinn zu fabrizieren?
Der neue Shootingstar (und dies kann man durchaus wörtlich nehmen) der CDU heißt Chruistian Wulff, der mit gnadenloser und brutalstmöglicher Höflichkeit seinen Landtagswahlkampf führte und gewann. Ja, er zeigte dabei eine solche Eloquenz, das die Gefahr wahrscheinlich ist, das er die Grundregeln des Konservatismus dabei vollkommen außer Acht ließ. Konservativ denkende Leute müssen nicht sympathisch sein, sondern einfach nur durchsetzungsfreudig.
Nachdem nun der wirtschaftspolitische Teil der CDU auf den Kanzler losgeht, weil diese Ministerpräsident Roland Koch in seinem faschistisch angehauchten Wahlkampf unterstützte, jedoch das liebe Funkenmariechen Wulff kaum parteiinterne Rückendeckung erhielt, scheint sich mal wieder das parteiinterne Personalkarussel zu drehen.
Da wird selbst jemand wie unser Bundesinnenminister Schäuble ganz neidisch, der nun froh sein kann, das er doch nicht Parteichef ist, auf den sich nun alle Beteiligten CDU-Granden Stück für Stück immer gezielter einzuschießen beginnen. Ist es denn wirklich so schwer zu verstehen?
Das Bundeskanzler unterstützt in der Öffentlichkeit den offenen Rechtskurs eines rechtsaußen in ihrer Partei, der es dann auch noch hin bekommt, die Landtagswahl derart zu versemmeln, das sich die ungeheure Frage stellt, ob PISA seit Neuestem Einstellungskriterium bei den politischen Parteien ist. Zumindest bei den alten Volksparteien!
Das sich nun zur Abwechslung die SPD mal klein und ruhig hält, ist ungewöhnlich, nutzte man doch in der Vergangenheit solche Zeiten, um entsprechend nachzutreten. Und nun? Nun sieht es so aus, als wäre die SPD gezwungen, mit dem eigentlichen Klassenfeind (DER LINKE) zu koalieren, um größeres Unbill zu verhindern. Während gleichzeitig die CDU sich außer Stande sieht, überhaupt einen ehrlichen und mitteilsamen Koalitionspartner zu finden. Immerhin kamen weder DVU, noch NPD in den hessischen Landtag.
Das politische Problem, das in einem Bundesland begann, frißt sich nun durch die Bundes-CDU. Mit stetig wachsender Geschwindigkeit wie es scheint. Und mit immer katastrophalen Nebenwirkungen. Nichts dagegen, wenn ein Sonnyboy wie Christian Wulff den Verliererladen CDU vor der nächsten Bundestagswahl übernehmen würde. Umso schneller wäre der Horror mit den Konservativen vorbei.
Aber wenn der wirtschaftspolitische Flügel einer Partei beginnt auf ihren effektivsten Hetzer und Verleumder, der zudem noch vom Kanzler während seines Wahlkampfes gedeckt wurde, herumzuhacken und zu -treten, sollte man sich doch endlich einmal ernsthaft mit dem eigentlichen Problem auseinander setzen. Das Problem ist an dieser Stelle einmal nicht das aufgeworfene Dilemma mit der Migrantengewalt, die immer mehr deutsche Rentner (die Hauptklientel der Konservativen) in Mißkredit zu bringen scheint, sondern einzig und allein die Art der Parteiführung.
In der Vergangenheit hat der Bundeskanzler Dr. (37fach) Helmut Kohl durch Aussitzen schwere politische Kliffe und Riffe sauber umschifft und dabei dieses Land in diese Situation gebracht, in der es sich heute befindet. Seine Politik der ruhigen Hand (die nicht einmal im eigenen Schoße lag) brachte ihm sogar den Ruf eines Jahrtausendkanzlers ein, obwohl er gerade einmal 16 Jahre in Dienst war. Also ungefähr so viel wie einst Bismarck, dem man ja auch, bei allem Wohlwollen unterstellen kann, weil er die Antikaiserlichen nicht unterstützte, deshalb das deutsche Reich durch seine Schuld verloren ging.
Genau die gleiche Situation haben wir jetzt in tiefschwarz. Ein Parteipopulist greift das Thema Migrantengewalt auf, weil er meint, mal wieder die Bürger seines Bundeslandes mit einfacher Kaschierung der Fakten wieder zu und für sich zu bringen. Nur leider geht es diesmal schief, weil der politische Herausforderer mit völlig anderen Themen und einer völlig unqualifizierten Gallionsfigur in die Schlacht zieht. Im Endergebnis sieht es dann so aus, das der Populist sich quasi selbst entmachtet. So geschehen bei der hessischen Landtagswahl. Das aber nun bestimmte Parteikreise endlich ihre Chance sehen, sich dieses rechtspopulisitischen Kaspers zu entledigen und damit ihren eigenen Kanzler in Gefahr bringen, scheint dann schon reine Mutwilligkeit zu sein. Und dann wird wahrscheinlich hinterher behauptet, das mit einem solchen Kanzler keine Große Koalition mehr aufrecht zu erhalten war.
An dieser Stelle muß ich betonen, das mich das Verhalten der Konservativen in unserem Lande nur noch mehr irritiert, wenn ich an die bevorstehende Landtagswahl in Hamburg denke. Irgendwie drängt sich hier der Verdacht auf, als würde die CDU nur deshalb die Selbstzerfleischung proben, weil man weiß, das man Hamburg nicht halten kann. Womit im Bundesrat eine Dominanz der SPD gegeben wäre und man sich nur widerwillig dort in die Rolle der Opposition flüchten müßte - obwohl man doch auf Bundesebene eine Große Koalition hat. Man wäre also - und dies rein faktisch - regierungsunfähig. Diesmal jedoch so offensichtlich, das man nicht einmal mehr die anstehende Bundestagswahl 2009 gewinnen könnte.
Und genau hier liegt nämlich der Hund begraben. Da man regierungsfähig bleiben will ist jedes Mittel Recht und billig, um den eigenen Machterhalt zu sichern. Auch wenn man sich dafür einiger beliebter Parteigenossen entledigen muß. Übrigens hatten wir das gleiche Spiel 2005 bei der SPD, als dort die Parteirechten unbegründet Kanzler Schröder schaßten, weil er zum politischen Risikomaterial wurde. Nun geschieht das gleiche bei der CDU - wird jedoch außer dem Kanzler wohl noch weitere Opfer innerhalb der Partei fordern, damit man reigerungsfähig bleibt.
Die CDU tönt immer damit,. das sie alles besser machen könnte. An ihrer jetzigen Selbstzerfledderung ist eindeutig zu sehen, das dies ausnahmsweise einmal nicht gelogen ist.
Der neue Shootingstar (und dies kann man durchaus wörtlich nehmen) der CDU heißt Chruistian Wulff, der mit gnadenloser und brutalstmöglicher Höflichkeit seinen Landtagswahlkampf führte und gewann. Ja, er zeigte dabei eine solche Eloquenz, das die Gefahr wahrscheinlich ist, das er die Grundregeln des Konservatismus dabei vollkommen außer Acht ließ. Konservativ denkende Leute müssen nicht sympathisch sein, sondern einfach nur durchsetzungsfreudig.
Nachdem nun der wirtschaftspolitische Teil der CDU auf den Kanzler losgeht, weil diese Ministerpräsident Roland Koch in seinem faschistisch angehauchten Wahlkampf unterstützte, jedoch das liebe Funkenmariechen Wulff kaum parteiinterne Rückendeckung erhielt, scheint sich mal wieder das parteiinterne Personalkarussel zu drehen.
Da wird selbst jemand wie unser Bundesinnenminister Schäuble ganz neidisch, der nun froh sein kann, das er doch nicht Parteichef ist, auf den sich nun alle Beteiligten CDU-Granden Stück für Stück immer gezielter einzuschießen beginnen. Ist es denn wirklich so schwer zu verstehen?
Das Bundeskanzler unterstützt in der Öffentlichkeit den offenen Rechtskurs eines rechtsaußen in ihrer Partei, der es dann auch noch hin bekommt, die Landtagswahl derart zu versemmeln, das sich die ungeheure Frage stellt, ob PISA seit Neuestem Einstellungskriterium bei den politischen Parteien ist. Zumindest bei den alten Volksparteien!
Das sich nun zur Abwechslung die SPD mal klein und ruhig hält, ist ungewöhnlich, nutzte man doch in der Vergangenheit solche Zeiten, um entsprechend nachzutreten. Und nun? Nun sieht es so aus, als wäre die SPD gezwungen, mit dem eigentlichen Klassenfeind (DER LINKE) zu koalieren, um größeres Unbill zu verhindern. Während gleichzeitig die CDU sich außer Stande sieht, überhaupt einen ehrlichen und mitteilsamen Koalitionspartner zu finden. Immerhin kamen weder DVU, noch NPD in den hessischen Landtag.
Das politische Problem, das in einem Bundesland begann, frißt sich nun durch die Bundes-CDU. Mit stetig wachsender Geschwindigkeit wie es scheint. Und mit immer katastrophalen Nebenwirkungen. Nichts dagegen, wenn ein Sonnyboy wie Christian Wulff den Verliererladen CDU vor der nächsten Bundestagswahl übernehmen würde. Umso schneller wäre der Horror mit den Konservativen vorbei.
Aber wenn der wirtschaftspolitische Flügel einer Partei beginnt auf ihren effektivsten Hetzer und Verleumder, der zudem noch vom Kanzler während seines Wahlkampfes gedeckt wurde, herumzuhacken und zu -treten, sollte man sich doch endlich einmal ernsthaft mit dem eigentlichen Problem auseinander setzen. Das Problem ist an dieser Stelle einmal nicht das aufgeworfene Dilemma mit der Migrantengewalt, die immer mehr deutsche Rentner (die Hauptklientel der Konservativen) in Mißkredit zu bringen scheint, sondern einzig und allein die Art der Parteiführung.
In der Vergangenheit hat der Bundeskanzler Dr. (37fach) Helmut Kohl durch Aussitzen schwere politische Kliffe und Riffe sauber umschifft und dabei dieses Land in diese Situation gebracht, in der es sich heute befindet. Seine Politik der ruhigen Hand (die nicht einmal im eigenen Schoße lag) brachte ihm sogar den Ruf eines Jahrtausendkanzlers ein, obwohl er gerade einmal 16 Jahre in Dienst war. Also ungefähr so viel wie einst Bismarck, dem man ja auch, bei allem Wohlwollen unterstellen kann, weil er die Antikaiserlichen nicht unterstützte, deshalb das deutsche Reich durch seine Schuld verloren ging.
Genau die gleiche Situation haben wir jetzt in tiefschwarz. Ein Parteipopulist greift das Thema Migrantengewalt auf, weil er meint, mal wieder die Bürger seines Bundeslandes mit einfacher Kaschierung der Fakten wieder zu und für sich zu bringen. Nur leider geht es diesmal schief, weil der politische Herausforderer mit völlig anderen Themen und einer völlig unqualifizierten Gallionsfigur in die Schlacht zieht. Im Endergebnis sieht es dann so aus, das der Populist sich quasi selbst entmachtet. So geschehen bei der hessischen Landtagswahl. Das aber nun bestimmte Parteikreise endlich ihre Chance sehen, sich dieses rechtspopulisitischen Kaspers zu entledigen und damit ihren eigenen Kanzler in Gefahr bringen, scheint dann schon reine Mutwilligkeit zu sein. Und dann wird wahrscheinlich hinterher behauptet, das mit einem solchen Kanzler keine Große Koalition mehr aufrecht zu erhalten war.
An dieser Stelle muß ich betonen, das mich das Verhalten der Konservativen in unserem Lande nur noch mehr irritiert, wenn ich an die bevorstehende Landtagswahl in Hamburg denke. Irgendwie drängt sich hier der Verdacht auf, als würde die CDU nur deshalb die Selbstzerfleischung proben, weil man weiß, das man Hamburg nicht halten kann. Womit im Bundesrat eine Dominanz der SPD gegeben wäre und man sich nur widerwillig dort in die Rolle der Opposition flüchten müßte - obwohl man doch auf Bundesebene eine Große Koalition hat. Man wäre also - und dies rein faktisch - regierungsunfähig. Diesmal jedoch so offensichtlich, das man nicht einmal mehr die anstehende Bundestagswahl 2009 gewinnen könnte.
Und genau hier liegt nämlich der Hund begraben. Da man regierungsfähig bleiben will ist jedes Mittel Recht und billig, um den eigenen Machterhalt zu sichern. Auch wenn man sich dafür einiger beliebter Parteigenossen entledigen muß. Übrigens hatten wir das gleiche Spiel 2005 bei der SPD, als dort die Parteirechten unbegründet Kanzler Schröder schaßten, weil er zum politischen Risikomaterial wurde. Nun geschieht das gleiche bei der CDU - wird jedoch außer dem Kanzler wohl noch weitere Opfer innerhalb der Partei fordern, damit man reigerungsfähig bleibt.
Die CDU tönt immer damit,. das sie alles besser machen könnte. An ihrer jetzigen Selbstzerfledderung ist eindeutig zu sehen, das dies ausnahmsweise einmal nicht gelogen ist.
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