Nimmt man es einmal ganz genau, hat der BND etwas getan, was sich nicht gehört: Er hat seinen Heimatstaat entsprechend und vollkommen korrekt geschützt. Aber schon kommt wieder jemand wie Reinhold Messner daher und sagt, das Zumwinkel ja so was nicht machen würde, er ein ganz lieber ist und deshalb die Vorwürfe gegen den obersten Postler absolut ungebgründet seien.
Ich gebe ja zu, das ich vom Steuerhaushalt unseres Landes genauso viel Ahnung habe wie unsere Politiker - nämlich keinen blassen Schimmer - dennoch gehe ich mal davon aus, das unser Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) durchaus wußte, was er tat, als er bereitwillig 5 Millionen €uro für den kleinen Bankangestellten der Liechtensteiner Fürstenbank springen ließ, als dieser mit einer Daten-DVD rüber kam.
In einigen anderen politischen Blogs, vor allem denen der rechten Szene, hört man, das es eigentlich kein Steuerskandal sei, sondern das die Steuern ein Skandal seien. Ironischerweise schießen sich so Blogs in mentale Aus, wenn es darum geht, was Steuergerechtigkeit denn eigentlich bedeutet. Wobei ich zugeben muß, das viele Blogmacher, die sich derzeit mit dem Thema beschäftigen, noch weniger Ahnung als unsere Politiker von der Sache haben.
Das bundesdeutsche Fiskalaufkommen sollte doch, auch in Zeiten der Repression (also wie im Moment) noch hoch genug sein, um zumindest die Beamtensaläre und Politikerdiäten zu bezahlen. Wer braucht denn schon Hartz IV- und Sozialgeldempfänger? Da inzwischen jeder zweite Politiker im Bundestag einen sogenannten Zweitjob besitzt, den er dringend braucht, weil er sonst nicht die Kinderfrau oder die Putze bezahlen kann, ist ja noch nachzuvollziehen.
Und deshalb macht es auch keinen Sinn, jetzt auf Herrn Zumwinkel sauer zu sein. Mein Gott, der Mann hat nur das getan, was jedes Streifenhörnchen tun würde, wenn es seine Ressourcen gefährdet sieht. Er legte nur ein Gelddepot im Ausland an, obwohl ihm doch klar sein müßte, das man nun in Edelmetalle reingehen muß. Und nicht Geld Schubkarrenweise nach Liechtenstein zu schaffen. Da denkt man sich noch: "Mensch, unsere Manager sind echt superclever." Und dann passiert so was ...
Herrn Zumwinkel zum Rücktritt in seinem Postvorstand zu bewegen ist auch der falsche Weg. Mein Gott, der Mann hat absolut nichts falsch gemacht. Er hat sich nur entsprechend dem allgemeinen Verhalten des deutschen Volkes angepaßt und dementsprechend gehandelt. Er war bereit für sein erwirtschaftetes Vermögen Verantwortung zu übernehmen (wie es im GG vorgesehen ist) und brachte es deshalb besser stillschweigend ins Ausland in Sicherheit. Obwohl ich ganz ernsthaft Liechtenstein nicht als Ausland ansehe, sondern als extraterretoriale Enklave Deutschlands.
Wenn jetzt also eine Hetzjagd auf all jene veranstaltet wird, die in größerem Maße in den vergangenen Jahrzehnten gezielt Steuern hinterzogen habe, finde ich dies auch nicht eben fair. Man sollte zuerst an die Freiberufler und die hochstehenden Manager von Skandalkonzernen gehen. Also Deutsche Bank, deutsche Telekom, Siemens, etc pp. Bei denen dürfte man genügend ungenügend versteuertes Barguthaben finden. Aber doch nicht beim Postchef!
Meines Erachtens ist Zumwinkel absolut schuldig. Er hat jedoch nicht auf die falschen Berater gehört (jene sitzen im Bundestag), sondern seinen McKinsey-Connections vertraut, die ihm diesmal hängen gelassen haben. Dies wäre übrigens für die Bundesregierung auch eine gute Möglichkeit mit dem McKinsey-Spuk in Deutschland endlich aufzuhören. Im Nachhinein kann ja jede Regierung behaupten, das sie nichts von diesen Vorgängen wußte.
Wenn es jedoch um solche Kleckerbeträge wie ungefähr 4 Milliarden €uronen geht, hört auch der Spaß bei mir auf. Sollte sich wirklich herausstellen, das mehr als 1000 hochangesehener, reichen Bonzenfamilien gleichfalls ihr Geld vor dem deutschen Fiskus in Liechtenstein in Sicherheit brachten, wäre ich für eine generelle Enteignung dieser Familien. Sollte sich aber noch zusätzlich herausstellen, das es nur schwarze Parteibuch-Träger sind, würde ich deren Partei endlich als staatsfeindlich verbieten lassen. Wo kommen wir hin, wenn wir dem Kapital immer noch Fluchtmöglichkeiten ließen? Zumindest nicht in eine bessere Zukunft.
Ich gebe ja zu, das ich vom Steuerhaushalt unseres Landes genauso viel Ahnung habe wie unsere Politiker - nämlich keinen blassen Schimmer - dennoch gehe ich mal davon aus, das unser Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) durchaus wußte, was er tat, als er bereitwillig 5 Millionen €uro für den kleinen Bankangestellten der Liechtensteiner Fürstenbank springen ließ, als dieser mit einer Daten-DVD rüber kam.
In einigen anderen politischen Blogs, vor allem denen der rechten Szene, hört man, das es eigentlich kein Steuerskandal sei, sondern das die Steuern ein Skandal seien. Ironischerweise schießen sich so Blogs in mentale Aus, wenn es darum geht, was Steuergerechtigkeit denn eigentlich bedeutet. Wobei ich zugeben muß, das viele Blogmacher, die sich derzeit mit dem Thema beschäftigen, noch weniger Ahnung als unsere Politiker von der Sache haben.
Das bundesdeutsche Fiskalaufkommen sollte doch, auch in Zeiten der Repression (also wie im Moment) noch hoch genug sein, um zumindest die Beamtensaläre und Politikerdiäten zu bezahlen. Wer braucht denn schon Hartz IV- und Sozialgeldempfänger? Da inzwischen jeder zweite Politiker im Bundestag einen sogenannten Zweitjob besitzt, den er dringend braucht, weil er sonst nicht die Kinderfrau oder die Putze bezahlen kann, ist ja noch nachzuvollziehen.
Und deshalb macht es auch keinen Sinn, jetzt auf Herrn Zumwinkel sauer zu sein. Mein Gott, der Mann hat nur das getan, was jedes Streifenhörnchen tun würde, wenn es seine Ressourcen gefährdet sieht. Er legte nur ein Gelddepot im Ausland an, obwohl ihm doch klar sein müßte, das man nun in Edelmetalle reingehen muß. Und nicht Geld Schubkarrenweise nach Liechtenstein zu schaffen. Da denkt man sich noch: "Mensch, unsere Manager sind echt superclever." Und dann passiert so was ...
Herrn Zumwinkel zum Rücktritt in seinem Postvorstand zu bewegen ist auch der falsche Weg. Mein Gott, der Mann hat absolut nichts falsch gemacht. Er hat sich nur entsprechend dem allgemeinen Verhalten des deutschen Volkes angepaßt und dementsprechend gehandelt. Er war bereit für sein erwirtschaftetes Vermögen Verantwortung zu übernehmen (wie es im GG vorgesehen ist) und brachte es deshalb besser stillschweigend ins Ausland in Sicherheit. Obwohl ich ganz ernsthaft Liechtenstein nicht als Ausland ansehe, sondern als extraterretoriale Enklave Deutschlands.
Wenn jetzt also eine Hetzjagd auf all jene veranstaltet wird, die in größerem Maße in den vergangenen Jahrzehnten gezielt Steuern hinterzogen habe, finde ich dies auch nicht eben fair. Man sollte zuerst an die Freiberufler und die hochstehenden Manager von Skandalkonzernen gehen. Also Deutsche Bank, deutsche Telekom, Siemens, etc pp. Bei denen dürfte man genügend ungenügend versteuertes Barguthaben finden. Aber doch nicht beim Postchef!
Meines Erachtens ist Zumwinkel absolut schuldig. Er hat jedoch nicht auf die falschen Berater gehört (jene sitzen im Bundestag), sondern seinen McKinsey-Connections vertraut, die ihm diesmal hängen gelassen haben. Dies wäre übrigens für die Bundesregierung auch eine gute Möglichkeit mit dem McKinsey-Spuk in Deutschland endlich aufzuhören. Im Nachhinein kann ja jede Regierung behaupten, das sie nichts von diesen Vorgängen wußte.
Wenn es jedoch um solche Kleckerbeträge wie ungefähr 4 Milliarden €uronen geht, hört auch der Spaß bei mir auf. Sollte sich wirklich herausstellen, das mehr als 1000 hochangesehener, reichen Bonzenfamilien gleichfalls ihr Geld vor dem deutschen Fiskus in Liechtenstein in Sicherheit brachten, wäre ich für eine generelle Enteignung dieser Familien. Sollte sich aber noch zusätzlich herausstellen, das es nur schwarze Parteibuch-Träger sind, würde ich deren Partei endlich als staatsfeindlich verbieten lassen. Wo kommen wir hin, wenn wir dem Kapital immer noch Fluchtmöglichkeiten ließen? Zumindest nicht in eine bessere Zukunft.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen