Donnerstag, 28. Februar 2008

Alles hört auf mein Kommando!

Er ist wieder da!
Ministerpräsident Roland Koch ist aus seinem Urlaub zurück. Und er ist wieder aktiv. Radioaktiv, obwohl das angekündigte Radiointerview noch aussteht. Nun endlich hat die hessische CDU erkannt, das es doch geht. Das läppische 3000 Stimmen ausreichen, um doch noch Hessen regieren zu können. Ganz Hessen?

Mitnichten. Da gibt es ja noch die Ortsvereine einer anderen Partei, die nur 0,1% hinter dem Wahlergebnis der CDU zurück liegt. Und die eigentlich, wenn sie die Hilfestellung der Grünen/B90 und DER LINKEn akzeptieren würde, sofort und direkt das Mandat für eine Regierungsbildung hätte. Nur leider ist man dort so CDU-gläubig, das man tatsächlich meint, gegen alte Kameraden, die nun bei DER LINKEn sind, anstänkern zu können. Die Behauptung, das DIE LINKE keinerlei Programmatik hätte, ist erstunken und erlogen. Die SPD weiß dies genauso wie die CDU.

Nun hat sich Ministerpräsident Koch überlegt, wie er vorgehen könnte. Und wie bereits an anderer Stelle berichtet, steht die Wahrscheinlichkeit entweder auf einer Großen Koalition oder auf Neuwahlen. Eine Große Koalition unter Roland Koch wäre ein eindeutiger Wählerbetrug von Seitens der SPD. Womit die CDU wieder einmal eindeutig bewiesen hätte, wie schwach die Mama Sozialdemokratie wirklich ist. Ein landespolitischer Reinfall ist es alle Mal.

Ministerpräsident Roland Koch wurde von einer linken Mehrheit schon im Bürgerveto abgewählt. Das er dennoch 0,1% vor der SPD liegt, mutet irgendwie merkwürdig an. Ist doch bekannt, das in den CDU-philen Gemeinden in den verschiedenen Landkreisen Wahlcomputer zum Einsatz kamen, deren Manipulierbarkeit schon mehrfach vom CCC angemahnt und bemängelt wurde. Auch ist bekannt, das einige dieser Wahlcomputer vorher bei CDU-Parteimitgliedern aus den Gemeinderäten eingelagert waren. Bei Privatleuten, nicht an öffentlichen Orten, wo sie besonders sicher gewesen wären.

Nun ist er wieder da!
Und nun kommt es auf die Situation selbst an. Wird sich Roland Koch getrauen, wirklich die SPD zu einem Wählerbetrug aufzufordern? Das Frau Ypsilanti unwählbar ist, bezeugen ihre Äußerungen schon die ganze Zeit. Mal schauen, in wie weit Roland Koch schon einen Zukunftsplan vorlegen kann. Das er abgewählt wurde, ist bekannt. Aber ihm auch?

Keine Kommentare: