Donnerstag, 7. Februar 2008

Nach Ludwigshafen - ein "Tatort" sieht rot!

Vor einiger Zeit gab es schon einen TATORT-Fernsehkrimi, der vornehmlich die alevitische Gemeinde in Deutschland auf die Barrikaden brachte, weil davon gefaselt wurde, das nur in den alevitischen Kreisen das Thema Inzest und Kindesmißbrauch an der Tagesordnung sei. Damals beruhigten sich die Gemüter erst, nachdem die islamische Gemeinde in Deutschland sicher gestellt hatte, das von der Drehbuchautorin nicht einmal mehr in Stück Brot Akzeptanz findet.

Nun stößt abermals ein TATORT-Krimi auf negative Resonanz. Und dies lange vor der Sendung. Weil nun in Ludwigshafen ein vierstöckiges Mehrfamilienhaus (ohne zureichende Rettungsmaßnahmen am Haus selbst) abgebrannt ist und neun Personen dabei ums Leben und um die 60 Personen zu Schaden kamen, getraut sich der SWR nicht mehr, einen teuer produzierten TATORT am kommenden Sonntag zu senden. In der Sendung, die diesmal mit der Kommisarin Lena Odenthal (lesbisch) gezeigt wird, geht es um die sogenannte Zwangsheirat, wie sie der Prophet des Islam vorschreibt.

Kinderhochzeiten sind im Islam keine Seltenheit und sie verstoßen dort auch nicht gegen das Gesetz oder den guten Geschmack. Im Gegenteil. Mohammed selbst ehelicht eine 6jährige, die er drei Jahre später entjungfert und somit offiziell zu seiner Frau macht. Als sie ihm jedoch in der späteren Zeit keinerlei Kinder gebären kann (daran muß wohl die zu frühe Einführung in den körperlichen Sex Schuld gewesen sein), wird Aisha von Allah erhört und wird zur ersten weiblichen Sajadina - zur weiblichen, unschuldigen Prophetin.

Nun hat sich jedoch der rheinlandpfälzische Ministerpräsident und SPD-Bundeschef dagegen ausgesprochen, das dieser Fernsehkrimi, der ausgerechnet in Ludwigshafen spielt, am kommenden Sonntag gezeigt wird. Kann es sein, das die Ermittlungen bereits etwas ergeben haben, das in Relevanz zu dem Thema stehen, wie es im nächsten Odenthal-TATORT vor kommt?

Dies steht zu befürchten, deshalb plädiert die Bundes-SPD (zumindest ihr Chef, der dieser Tage mit Mr. Erdogan die ausgebrannte Hausruine besichtigt) auch dafür,das man diesen TATORT aus Gründen des guten Geschmacks aussetzt und ihn später sendet. Anstatt des SWR könnte ja auch der BR oder NDR den TATORT übernehmen, in dem sie eine Folge bringen, in der ein deutscher Landsmann ein Ausländerheim abfackelt. Dies ist nur ein kleiner Vorschlag von mir! Da sich anscheinend alle Beteiligten jetzt schon, lange vor Abschluß der Untersuchungen, einig darüber zu sein scheinen, das hier eindeutig ein politisch rechtslastiger Hintergrund vorhanden ist.

Update
Die Entscheidung, den „Tatort“ zu verschieben sei in enger Abstimmung mit der ARD-Programmdirektion in München sowie mit der Fernsehfilmkoordination getroffen worden, sagte der SWR-Intendant Peter Boudgoust. „Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht.“ Seit Bekanntwerden der Ereignisse in Ludwigshafen, sagte Boudgoust, habe man eine Verschiebung des „Tatorts“ diskutiert: „Eine Entscheidung von dieser Tragweite muss sorgfältig erwogen werden. Aber soviel steht fest: Wir sind uns unserer eigenen Verantwortung bewusst und brauchen in Sachen Pietät keine Nachhilfe von der Politik.“
Und da heißt es, das unsere Medien unparteilich sind ...

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