Freitag, 22. Februar 2008

Nachtrag zu Wolfgang Clement

Anscheinend funktionieren nicht alle Seilschaftne so gut, wie bestimmte Menschen denken. Vor allem die 'Neuen Alten Asozialen' scheinen nicht mehr im Volk die Rückendeckung zu genießen, die sie einst hatten. Erstes Opfer dieser fundamentalen sozialen Abstrafrichtung wird nun ausgerechnet jenes politische Großmaul Wolfgang Clement, der mit seiner Arbeitsmarktpolitik nicht ganz unschuldig daran war, das sozialversicherte Arbeitsstellen massivst abgebaut wurden. Folgendes ist seit kurzem im Internet aller Orten zu lesen:

Unterdessen hat der SPD-Ortsverein Bochum-Hamme auf seiner Mitgliederversammlung den Parteiausschluss von Clement beantragt. Der Antrag für den Ausschluss erhielt 25 Ja-Stimmen, berichtet die "Rheinische Post". 27 Ortsvereinsmitglieder waren anwesend. Damit kann die Schiedskommission des SPD-Unterbezirks Bochum nun formell ein Parteiausschlussverfahren in Gang bringen.

Wenn es nicht häretisch wäre, würde ich sagen, es gibt noch einen Gott. Und es ist nicht der Gott von Wolfgang Clement. Der gute Mann gerät nun in die Zwickmühle. Schmeißt man ihn aus der Partei raus, kann es sein, das der Umfaller Kurt Beck hinterher wirklich noch ein Verfahren wegen Volksverhetzung anstrengt. Und die Partei es sogar noch gewinnen kann. Ich würde sagen, die Landtagswahl in Hessen hat nun eindeutig gezeigt, wie Wahlverlierer gemacht werden. (Doch dazu später mehr!)

Keine Kommentare: