Manche Themen liebe ich. Deshalb bekommen diese auch hin und wieder eine neue Kategorie spendiert. Es kann ja sein, das diese Themen hier irgendwann noch einmal Relevanz bekommen. An für sich scheint sich die CDU wirklich für nichts zu Schade zu sein. Der Konservativismus, der unter anderem in Hessen schon jene berühmte Blüte trug, das die Landesbildungsministerin darauf plädierte, das im Biologieunterricht Kreationismus gelehrt wird - anstatt die Lehre über die Evolutionstheorie aufrecht zu erhalten - scheint sich wirklich selbst ganz rechts außen überholen zu wollen.
Wenn man nun jedoch den Samstag wieder für effektiven Unterricht nutzen will, wird sich daraus die Konsequenz ergeben, das an einigen über die Kreise hinaus bekannten Schulen (wie dem hessischen Schuldorf) ein Großteil der zur Verfügung stehenden Arbeitsgemeinschaften auflösen müssen, um den Stoff, den sie bewältigen müssen, noch zu packen. Oder aber, man macht es gleich richtig und richtet den Samstag (auch Sonnabend genannt) gleich als Vollschultag ein. Quasi als sechsten Schultag für die lieben Kinder.
Auch dagegen ist nichts einzuwenden, habe ich an der nahen Gesamtschule ja beobachten können, das seit Einführung des verkürzten Abiturs die Anzahl der Arbeitsgemeinschaften (die vorher bei über 200 lag) gewaltig abgenommen hat. Sogar die schuleigene Zeitung konnte bislang nicht effektiv weiter geführt werden (aber daran sind auch die im hiesigen Stadtrat vertretenen Parteien Schuld).
Wenn nun die Hamburger Bildungssenatorin auf diese Idee verfällt, ist dies nur der letzte ihr verbliebene Rettungsring, in der Bildungspolitik doch noch etwas zu bewegen. Ich wäre in diesem Falle sogar für eine Sieben-Tage-Woche für die Schüler und einer leistungsorientierten Bezahlung für den Lehrkörper. Da man bereits eine sechs-Tage-Woche, tariflich bezahlt, sich als Bundesland kaum leisten kann, da man in den vergangenen Jahren gleichfalls sehr viele Lehrerstellen abbaute.
Hier bietet vielleicht das Ypsilanti-Modell der Wissensweitergabe eine Rettungsleiter, um aus dem baufälligen Haus der Bildung noch einmal herauszukommen. Fest steht für mich eines: Wenn man nicht bereit ist, konsequent das zu Ende zu bringen, das man angefangen hat, wird man das deutsche Bildungssystem letztlich nicht vor sich selbst retten können. Hier sieht man mal wieder eindeutig, wohin konservative Verblödung führen kann. Waren es nicht eben die CDU-Bundesländer, die so schnell das um ein Jahr verkürzte Abitur eingeführt haben, ohne für einen entsprechenden Ausgleich zu sorgen?
„Den Sonnabend in die Schulwoche einzubeziehen ist eine gute Möglichkeit, die Belastung der Schüler zu entzerren“, sagte Bildungssenatorin Alexandra Dinges-Dierig (CDU) gegenüber WELT ONLINE. „Ich persönlich halte davon sehr viel.“ Es könne besser sein, den Unterricht auf sechs anstatt auf fünf Tage zu verteilen.Dies kann man sehen, wie man will. Als die CDU in sehr vielen Bundesländern den Sonnabendunterricht (nur läppische 4 Unterrichtsstunden) abschaffte, freute sich sogar meine Generation von Schülern, da es uns damals gestattete, an diesen Samstagen in der Schule unsere Arbeitsgemeinschaften zu organisieren. Unter anderem bekam damals unsere eigene Schule zwei Schachmannschaften, die sogar letztendlich für die Schule beim luxemburger Nachwuchsturnier antraten. Und dort beide den dritten Platz in der offenen Kategorie holten. Der Pokal steht heute beim Schulrat in dessen Büro und kann dort bewundert werden.
Wenn man nun jedoch den Samstag wieder für effektiven Unterricht nutzen will, wird sich daraus die Konsequenz ergeben, das an einigen über die Kreise hinaus bekannten Schulen (wie dem hessischen Schuldorf) ein Großteil der zur Verfügung stehenden Arbeitsgemeinschaften auflösen müssen, um den Stoff, den sie bewältigen müssen, noch zu packen. Oder aber, man macht es gleich richtig und richtet den Samstag (auch Sonnabend genannt) gleich als Vollschultag ein. Quasi als sechsten Schultag für die lieben Kinder.
Auch dagegen ist nichts einzuwenden, habe ich an der nahen Gesamtschule ja beobachten können, das seit Einführung des verkürzten Abiturs die Anzahl der Arbeitsgemeinschaften (die vorher bei über 200 lag) gewaltig abgenommen hat. Sogar die schuleigene Zeitung konnte bislang nicht effektiv weiter geführt werden (aber daran sind auch die im hiesigen Stadtrat vertretenen Parteien Schuld).
Wenn nun die Hamburger Bildungssenatorin auf diese Idee verfällt, ist dies nur der letzte ihr verbliebene Rettungsring, in der Bildungspolitik doch noch etwas zu bewegen. Ich wäre in diesem Falle sogar für eine Sieben-Tage-Woche für die Schüler und einer leistungsorientierten Bezahlung für den Lehrkörper. Da man bereits eine sechs-Tage-Woche, tariflich bezahlt, sich als Bundesland kaum leisten kann, da man in den vergangenen Jahren gleichfalls sehr viele Lehrerstellen abbaute.
Hier bietet vielleicht das Ypsilanti-Modell der Wissensweitergabe eine Rettungsleiter, um aus dem baufälligen Haus der Bildung noch einmal herauszukommen. Fest steht für mich eines: Wenn man nicht bereit ist, konsequent das zu Ende zu bringen, das man angefangen hat, wird man das deutsche Bildungssystem letztlich nicht vor sich selbst retten können. Hier sieht man mal wieder eindeutig, wohin konservative Verblödung führen kann. Waren es nicht eben die CDU-Bundesländer, die so schnell das um ein Jahr verkürzte Abitur eingeführt haben, ohne für einen entsprechenden Ausgleich zu sorgen?
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen