Die hessische Lachnummer der Mama Sozialdemokratie bringt es wirklich fertig und schießt nach nur kurzer Verschnaufpause den nächsten Vogel ab. Bisher war ich immer nur der Meinung, das nur die saarländische oder die sächsische SPD sich zu einer Lachnummer abdisqualifizieren könnte, aber so kann man sich irren. Wer braucht Heiko Maas, wenn er dafür Andrea Ypsilanti haben kann.
Inzwischen ist die kleine Noterpressung und Nötigung von Frau Metzger (eben jener darmstädter Landtagsabgeordneten, die sich weigert, in irgendeiner, wie auch immer, gearteten Form mit der LINKEn zusammen zu arbeiten) zu einem aktenkundigen Fall mutiert. Und zwar gleich derart, das die hessische Staatsanwaltschaft sich da gezwungen sieht, einer Anzeige nachzugehen, die eindeutig aus SPD-Kreisen, jedoch nicht von Frau Metzger, stammt.
Nun könnte man gleich das Übelste vermuten, aber so weit muß man nicht gehen. Wie bereits hier schon vor Längerem festgestellt, gehört Frau Metzger zu jener Gruppe, die sich um den Müntefering-Fan Jürgen Walter versammelt hat. Wenn nun also aus Teilen innerhalb der Landtagsfraktion gegen Herrn Scheer (der es mit seinen nicht sehr demokratischen Reden ja schon zu einer traurigen Presseberühmtheit brachte) und gegen Frau Ypsilanti Anzeige erstattet wurde, hängt in der hessischen SPD der Haussegen schiefer als das berühmte Oskar-Bildchen.
Man will ja niemandem etwas gemeines unterstellen. Aber man hört aus vereinzelten Parteikreisen, das besonders OVVVs von Herrn Walter mit Wohlwollen bedacht werden, die diesen Prozeß (sofern es denn wirklich zu einem kommt) in ihren Ortsvereinen publizieren und somit jeglichen noch vorhandenen Rückhalt für Frau Ypsilanti zerstören. Und dafür Sorge tragen, das er zukünftiger Landesparteivorsitzender und vielleicht sogar Bundesparteivorsitzender wird.
In einem solchen Fall hätten wir es nur mit der Wiederholung des schröderschen Themas zu tun: Sehr viel sehr heiße Luft und die kleinste Nadel läßt die Chose platzen. Mir ist eigentlich egal, wer da letztlich Anzeige erstattet hat. Die hessischen Gerichte müssen noch der Anzeige einer Alsbacher Wählerin nachgehen, die Einspruch gegen die Verwendung der Wahlcomputer wegen derer Manipulierbarkeit eingereicht hat. Da kommt natürlich nun so ein vernichtender Prozeß gegen Frau Ypsilanti der Seilschaft um Herrn Walter nur Recht. Selbst wenn die Alsbacherin Recht bekommt, heißt dies noch lange nicht, das dann die komplette Landtagswahl vom Januar für ungültig erklärt wird. Man wird zuerst einmal aus jenen acht in Frage kommenden Gemeinden die Stimmen vom Insgesamtergebnis abrechnen. Nach der Rechnung von Herrn Walter würde dies bedeuten, das die SPD dann mit 0,2% vorne läge.
Dummerweise ist es jedoch so, das Frau Metzger durchaus nur ihrem Gewissen und den Versprechungen eines Herrn Walter folgte. Dagegen kann man nichts machen, dies nennt sich Demokratie. Wenn wir eine Diktatur haben wollten, müßten wir nur warten, bis Merkel ein kleiner quadratischer Oberlippenbart gewachsen ist. Frau Metzger hat nach ihrer Warte aus richtig gehandelt. Das sie damit gleichzeitig auch im Sinne DER LINKEn handelte, dürfte ihr erst dann klar werden, sollten wirklich Neuwahlen ausgerufen werden.
Der Prozeß an sich betrifft sie nicht. Sie ist da nur als betroffene Zeugin und bisher war nicht zu erfahren, ob sie als Nebenklägerin mit Schmerzensgeldanspruch auftreten will. Man darf also gespannt sein. In jedem Fall wird der Komödienstadel Hessen-SPD von Woche zu Woche interessanter. Mal schauen, was demnächst wieder passiert.
[Überraschenderweise gibt mal Wahlgewinner Roland Koch Ruhe, so das es diesmal nicht einmal etwas positives über die CDU zu berichten gilt.]
Inzwischen ist die kleine Noterpressung und Nötigung von Frau Metzger (eben jener darmstädter Landtagsabgeordneten, die sich weigert, in irgendeiner, wie auch immer, gearteten Form mit der LINKEn zusammen zu arbeiten) zu einem aktenkundigen Fall mutiert. Und zwar gleich derart, das die hessische Staatsanwaltschaft sich da gezwungen sieht, einer Anzeige nachzugehen, die eindeutig aus SPD-Kreisen, jedoch nicht von Frau Metzger, stammt.
Nun könnte man gleich das Übelste vermuten, aber so weit muß man nicht gehen. Wie bereits hier schon vor Längerem festgestellt, gehört Frau Metzger zu jener Gruppe, die sich um den Müntefering-Fan Jürgen Walter versammelt hat. Wenn nun also aus Teilen innerhalb der Landtagsfraktion gegen Herrn Scheer (der es mit seinen nicht sehr demokratischen Reden ja schon zu einer traurigen Presseberühmtheit brachte) und gegen Frau Ypsilanti Anzeige erstattet wurde, hängt in der hessischen SPD der Haussegen schiefer als das berühmte Oskar-Bildchen.
Man will ja niemandem etwas gemeines unterstellen. Aber man hört aus vereinzelten Parteikreisen, das besonders OVVVs von Herrn Walter mit Wohlwollen bedacht werden, die diesen Prozeß (sofern es denn wirklich zu einem kommt) in ihren Ortsvereinen publizieren und somit jeglichen noch vorhandenen Rückhalt für Frau Ypsilanti zerstören. Und dafür Sorge tragen, das er zukünftiger Landesparteivorsitzender und vielleicht sogar Bundesparteivorsitzender wird.
In einem solchen Fall hätten wir es nur mit der Wiederholung des schröderschen Themas zu tun: Sehr viel sehr heiße Luft und die kleinste Nadel läßt die Chose platzen. Mir ist eigentlich egal, wer da letztlich Anzeige erstattet hat. Die hessischen Gerichte müssen noch der Anzeige einer Alsbacher Wählerin nachgehen, die Einspruch gegen die Verwendung der Wahlcomputer wegen derer Manipulierbarkeit eingereicht hat. Da kommt natürlich nun so ein vernichtender Prozeß gegen Frau Ypsilanti der Seilschaft um Herrn Walter nur Recht. Selbst wenn die Alsbacherin Recht bekommt, heißt dies noch lange nicht, das dann die komplette Landtagswahl vom Januar für ungültig erklärt wird. Man wird zuerst einmal aus jenen acht in Frage kommenden Gemeinden die Stimmen vom Insgesamtergebnis abrechnen. Nach der Rechnung von Herrn Walter würde dies bedeuten, das die SPD dann mit 0,2% vorne läge.
Dummerweise ist es jedoch so, das Frau Metzger durchaus nur ihrem Gewissen und den Versprechungen eines Herrn Walter folgte. Dagegen kann man nichts machen, dies nennt sich Demokratie. Wenn wir eine Diktatur haben wollten, müßten wir nur warten, bis Merkel ein kleiner quadratischer Oberlippenbart gewachsen ist. Frau Metzger hat nach ihrer Warte aus richtig gehandelt. Das sie damit gleichzeitig auch im Sinne DER LINKEn handelte, dürfte ihr erst dann klar werden, sollten wirklich Neuwahlen ausgerufen werden.
Der Prozeß an sich betrifft sie nicht. Sie ist da nur als betroffene Zeugin und bisher war nicht zu erfahren, ob sie als Nebenklägerin mit Schmerzensgeldanspruch auftreten will. Man darf also gespannt sein. In jedem Fall wird der Komödienstadel Hessen-SPD von Woche zu Woche interessanter. Mal schauen, was demnächst wieder passiert.
[Überraschenderweise gibt mal Wahlgewinner Roland Koch Ruhe, so das es diesmal nicht einmal etwas positives über die CDU zu berichten gilt.]
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