Dienstag, 4. März 2008

Ausblende

Viele sagen, Politiker handeln so, wie sie handeln, weil sie es nicht besser wissen. Seit der gestrigen Beckmann-Sendung wissen es viele deutsche Bürger besser. Hier zeigte sich wieder einmal, mit welchen Geistesgrößen die hessische Mama Sozialdemokratie besetzt ist. Zuerst dachte ich auch, ich hätte mich verhört, aber nachdem ich inzwischen nachlesen konnte, das das, was ich gehört zu haben glaubte, wirklich zu hören war, mache ich mir ernsthaft Sorgen um Frau Ypsilanti.

Ok, Machtgier gehört mit zum Geschäft. Genauso wie es sich für einen Scherenschleifer gehört, entsprechend laut zu klappern. Aber nachdem sich nun die Bundestagsfraktion der Mama Sozialdemokratie aus parteipolitischen Gründen selbst zum Stillschweigen vergattert, und außer Kurt Beck nun auch plötzlich und unvorhersehbar Oberdummschwätzer Hubertus Heil an dieser merkwürdigen Grippevariante erkrankt ist, stellt sich doch ernsthaft die Frage, was die Partei denn nun genau will.

Glaubwürdigkeitsprobleme und Grabenkämpfe gehörten bei Mama Sozialdemokratie schon immer mit zum guten Ton. Schlimm nur, das dieses dumme Herumgefasel ob nun mit oder ohne DIE LINKE die Machtergreifung durchgeführt werden soll, absolut nichts damit zu tun haben, was denn nun richtig für das Bundesland Hessen ist.

Die alten Grabenkämpfe innert der SPD sind bereits wieder voll entfacht und es zeigt sich, das Frau Ypsilanti echt nicht zu denen gehört, die solche Kleinkriege gewohnt sind. Im Gegenteil. Diese Frau ist viel zu zart besaitet für den Job, der ihr da vorschwebt. Und da ich mal davon ausgehe, das DIE LINKE ihr Versprechen wahr macht und sie in geheimer Abstimmung in jeden Fall wählen wird, mache ich mir eigentlich im Moment mehr Sorgen um das Bundesland Hessen als um die geistige Gesundheit von Frau Ypsilanti.

Wie man ja gestern bei Beckmann sah, scheint die Frau schon unter fortgeschrittenem Alzheimer oder einer ähnlich sich auf das Gehirn auswirkenden Krankheit zu leiden. Und zwar schwer zu leiden. Wer bei der Ansprache auf sich selbst immer wieder in die 3. Person fällt und sich über andere stellt, zeigt damit nicht nur den eigenen Machthunger, sondern auch, wie geistig beschränkt er/sie ist. Solche verbalen und geistigen Aussetzer konnte man schon bei Heide Simonis und bei Gerhard Schröder beachten. Zwei Menschen, die auch von sich in den aller schönsten Tönen überzeugt waren und einfache Illoyalität (wie sie nun einmal in politischen Parteien üblich ist) einfach nicht geistig fassen konnten.

Nun reiht sich hier, ohne den geringsten Widerspruch, unsere Generallügnerin Ypsilanti ohne weiteres ein. Klar, ich bin kein Freund von Roland Koch, dennoch muß ich im Nachhinein zugeben, das seine Primäraussage Frau Ypsilanti betreffend, durchaus korrekt war. Der Mann hat zwar nur von sehr wenigen Dingen wirklich Ahnung, hier zeigte er jedoch, das er zumindest auf diesem Gebiet seinen politischen Gegnern eine riesige Nasenlänge voraus ist.

Mir tut die Mama Sozialdemokratie nicht einmal mehr im geringsten Leid. Zuerst die Müntefering-Seilschaften, die nach wie vor die kleinen Ortsvereine kontrollieren und ihre neoliberalen Gedankenzüge nun versuchen mit Prachtbauten in Form zu gießen, und nun die geistlosen und ungebildeten Landesparteiführer, die nicht einmal wissen, das ihre Stunde bereits geschlagen hat.

Jürgen Walter, der Vize von Frau Ypsilanti, ist ein genauso großer Versager und zudem noch Münterfering-Seilschaftmitglied. Nur bei besonders großen Seilschaften gibt es immer wieder das Problem, wenn der Anführer abstürzt, er meistens noch den einen oder anderen mit in den Abgrund reißt. Demnach ist Herr Walter gleichfalls nicht als Ministerpräsident, noch als Landesparteichef geeignet - auch wenn er es sich so sehr wünscht. Auf Frau Ypsilanti übertragen heißt dies nun folgendes: Wenn sie die Hand beißt, die sie füttern will (in diesem Fall DIE LINKE), so riskiert sie nicht nur ihre politische, sondern auch menschliche Zukunft dabei. Und solange sie nicht bereit ist, ihren Sohn auf eine herkömmliche, öffentliche Schule zu schicken, ist ihre Bildungspolitik auch nicht mal das Papier Wert, auf das sie verfaßt wurde.

Frau Ypsilanti brachte es gestern fertig, sich gezielt selbst zu demontieren. Und man könnte ja schon fast Mitleid mit ihr bekommen, wenn man sie so leiden sieht. Das muß man aber nicht, da die Wahrscheinlichkeit ziemlich groß ist, das sie doch nicht hessische Ministerpräsidentin wird.

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