Manche kennen ihn, andere lieben ihn, noch weniger mögen ihn. Die Mama Sozialdemokratie hat in ihren hessischen Reihen mehr als nur einen einfachen Quotenumfaller. Sie hat sogar deren zwei - wenn man es genau nimmt.
Jetzt hat sich doch tatsächlich dieser Herr hier:
Ja, wirklich. Michael Siebel, der noch vor der Landtagswahl, nicht nur in Darmstadt, sondern auch darüber hinaus, herumgeblökt hat, das mit DER LINKEn nichts wird, ist nun zu einem Umfaller geworden. Zwar kriegt er nicht den freiwerdenden Listenplatz einer Frau Metzger, aber deren Ausscheiden dürfte ihn im wiesbadener Landtag wirklich voran bringen. Herr Siebel gehört mit zu der dritten Garde der hessischen SPD, die sich besonders gut auf das Hauen und Stechen versteht - weniger auf das richtig Politik machen.
Das der Mann, der am lautesten in seinem Wahlkreis gegen DIE LINKE hetzte, nun so komplett umgefallen ist, damit Frau Ypsilanti doch noch gewählt werden kann, läßt einen Übles ahnen. Jedoch bedeutet dies auch gleichzeitig, das Frau Ypsilanti gewisse Kreise der Partei noch gut an der Kandarre hat. Wußte das der Intrigant Jürgen Walter etwa nicht? Oder besitzt Frau Ypsilanti etwas gegen ihn, was ihm nicht nur in Hessen die politische Karriere versauen kann?!
Jetzt hat sich doch tatsächlich dieser Herr hier:
Siebels politische Karriere begann von 1989 bis 1994 als Büroleiter des Offenbacher. Seit 1982 Mitglied der SPD und ist dort Mitglied des Unterbezirksvorstands Darmstadt sowie Medienpolitischer Sprecher der SPD Hessen. Kommunalpolitisch ist Siebel seit 1999 als Stadtverordneter in Darmstadt und Mitglied der Verbandsversammlung des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen tätig. Im Hessischen Landtag ist er seit dem 5. April 1999 Abgeordneter und dort seit dem 5. April 2003 stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion. 1999 sowie 2008 wurde er als Wahlkreiskandidat im Wahlkreis Darmstadt-Stadt I direkt gewählt, 2003 kam er über die Landesliste ins Parlament. Er ist Mitglied im Ausschuss für Wissenschaft und Kunst und im Innenausschuss. In der hessischen SPD-Landtagsfraktion ist Siebel Sprecher für Wissenschaft und Kunst sowie Datenschutz. Siebel ist außerdem Mitglied der Enquetekommission Demographischer Wandel, Kuratorium Stiftung „Podium junger Musiker“ und dem Verwaltungsausschuss beim Staatstheater Darmstadt. Seit 2007 ist Michael Siebel außerdem Geschäftsführer der Akademie für Kommunalpolitik mit Sitz in Wiesbaden. In Darmstadt ist Siebel Vorsitzender der AWO und des Vereins für Kinder- und Jugendarbeit im Johannesviertel.
Ja, wirklich. Michael Siebel, der noch vor der Landtagswahl, nicht nur in Darmstadt, sondern auch darüber hinaus, herumgeblökt hat, das mit DER LINKEn nichts wird, ist nun zu einem Umfaller geworden. Zwar kriegt er nicht den freiwerdenden Listenplatz einer Frau Metzger, aber deren Ausscheiden dürfte ihn im wiesbadener Landtag wirklich voran bringen. Herr Siebel gehört mit zu der dritten Garde der hessischen SPD, die sich besonders gut auf das Hauen und Stechen versteht - weniger auf das richtig Politik machen.
Das der Mann, der am lautesten in seinem Wahlkreis gegen DIE LINKE hetzte, nun so komplett umgefallen ist, damit Frau Ypsilanti doch noch gewählt werden kann, läßt einen Übles ahnen. Jedoch bedeutet dies auch gleichzeitig, das Frau Ypsilanti gewisse Kreise der Partei noch gut an der Kandarre hat. Wußte das der Intrigant Jürgen Walter etwa nicht? Oder besitzt Frau Ypsilanti etwas gegen ihn, was ihm nicht nur in Hessen die politische Karriere versauen kann?!
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