In diesem, unserem, Bundesland scheint hin und wieder einmal der Wahnsinn zu regieren. Und zwar der Wahnsinn, ganz allein regieren zu können. Von Allmachtsphantasien geplagt, ruft der hessische Ministerpräsident seine Bürger zum bedachtsamen Wählen der bürgerlichen Mitte und seines rechtsradikalen, ausländerfeindlichen Kurses auf.
Seine Konkurrentin (und Nachfolgerin in spe) sagt jedoch gleich aus, das sie niemals nicht eine große Koalition mit seiner Partei und ihm eingehen würde. Und selbst wenn die Hölle zufriere und sein christlicher Gott sich als Satan offenbaren würde. Nicht einmal dann. Im gleichen Atemzug erklärt Sie dann auch noch süffisant, das mit den LINKEn (die sowieso nicht zu dem Treffen geladen wurden) sowieso kein Staat zu machen sei - Jene sind zu sozial eingestellt. Frau Ypsilanti muß es wissen, schickt sie ihren Sohn doch auf eine von Ausländern befreite Privatschule unweit von Frankfurt.
Der Grünenchef des Landes wiederum, Herr Tarek al-Wazir, erklärt, das er gerne zu einer Koalition mit der SPD bereit ist. Vor allem dann, wenn die Umfragewerte weiterhin für seine Partei und ihn so positiv, wie im Moment, bleiben. Herr al-Wazir weiß, wovon er spricht. Hat doch ausgerechnet der Wahlkampf von Herrn Koch genau jene Wählergruppen reaktiviert, die schon seit langer Zeit nur SPD wählten. Und nun bereit sind, ihrem muselmanischen Kameraden al-Wazir beizustehen. Grün bleibt grün und wählt grün!
Der Spitzenkandidat der FDP, ein farbloses Irgendwas, dessen Namen man sich nicht einmal zu merken braucht, springt sofort dem Ministerpräsidenten Koch bei. Obwohl Koch die letzte Legislaturperiode als Alleinherrscher verbrachte, weiß er, das er die Hilfe der Gelben braucht. Allein schon deshalb, weil die Grünen hier so effektiv auf eine Koalition hinbaggern. Und da er in Nichts nachstehen will segnet er, wie weiland der Heiland, schon einmal sämtliche grundgesetzfeindlichen Ideen eines Herrn Roland Koch ab. Auch wenn man nicht mehr an der Macht beteiligt ist, hat man dennoch ein Mitspracherecht.
Dieses Vierhäuptertreffen, das rein technisch eigentlich ein Fünfhäuptertreffen hätte sein sollen, entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Alle distanzieren sich jetzt schon von der LINKS-Partei, wiewohl diese noch nicht einmal im Landtag befindlich ist. Hat man da Angst, demnächst die Brosamen der Industrie nicht mehr durch vier, sondern durch fünf teilen zu müssen?
Es scheint fast so. Was jedoch noch wichtiger erscheint, ist etwas anderes. Etwas sehr viel wichtigeres. Es macht schon fast den Eindruck, als ob die CDU, trotz Unterstützung des Kanzlers, diese Landtagswahl schon als Verloren gibt. Wenn dies wirklich der Fall ist, so ist ein Wechsel von der Landes- zur Bundespolitik für Herrn Roland Koch nicht mehr ausgeschlossen, sondern sehr wahrscheinlich. Doch dann wäre gleichzeitig auch der Stand einer Ministerpräsidentin Ypsilanti hier in Hessen, trotz gewonnener Landtagswahl, ein sehr, sehr schwerer - beinahe unhaltbar schwer. Und somit keine zweite Legislaturperiode Wert - es sei denn, man koalitert mit DER LINKEn. Aber solche großen rot-roten Koalition schloß Frau Ypsilanti schon im Vorfeld aus. An ihren jetzigen Aussagen wird man sie beim Wahlgewinn messen. Und sollte sie wirklich mit DER LINKEn koalieren, um ihre Position abzusichern, bliebe nur noch der Rücktritt als Landesparteichefin, um ihr Gesicht zu wahren. In einem solchen Fall sähe ich dann schon lieber Herrn Tarek al-Wazir als Ministerpräsidenten. Da weiß ich genau, das ich die Katze im Sack gekauft habe.
Seine Konkurrentin (und Nachfolgerin in spe) sagt jedoch gleich aus, das sie niemals nicht eine große Koalition mit seiner Partei und ihm eingehen würde. Und selbst wenn die Hölle zufriere und sein christlicher Gott sich als Satan offenbaren würde. Nicht einmal dann. Im gleichen Atemzug erklärt Sie dann auch noch süffisant, das mit den LINKEn (die sowieso nicht zu dem Treffen geladen wurden) sowieso kein Staat zu machen sei - Jene sind zu sozial eingestellt. Frau Ypsilanti muß es wissen, schickt sie ihren Sohn doch auf eine von Ausländern befreite Privatschule unweit von Frankfurt.
Der Grünenchef des Landes wiederum, Herr Tarek al-Wazir, erklärt, das er gerne zu einer Koalition mit der SPD bereit ist. Vor allem dann, wenn die Umfragewerte weiterhin für seine Partei und ihn so positiv, wie im Moment, bleiben. Herr al-Wazir weiß, wovon er spricht. Hat doch ausgerechnet der Wahlkampf von Herrn Koch genau jene Wählergruppen reaktiviert, die schon seit langer Zeit nur SPD wählten. Und nun bereit sind, ihrem muselmanischen Kameraden al-Wazir beizustehen. Grün bleibt grün und wählt grün!
Der Spitzenkandidat der FDP, ein farbloses Irgendwas, dessen Namen man sich nicht einmal zu merken braucht, springt sofort dem Ministerpräsidenten Koch bei. Obwohl Koch die letzte Legislaturperiode als Alleinherrscher verbrachte, weiß er, das er die Hilfe der Gelben braucht. Allein schon deshalb, weil die Grünen hier so effektiv auf eine Koalition hinbaggern. Und da er in Nichts nachstehen will segnet er, wie weiland der Heiland, schon einmal sämtliche grundgesetzfeindlichen Ideen eines Herrn Roland Koch ab. Auch wenn man nicht mehr an der Macht beteiligt ist, hat man dennoch ein Mitspracherecht.
Dieses Vierhäuptertreffen, das rein technisch eigentlich ein Fünfhäuptertreffen hätte sein sollen, entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Alle distanzieren sich jetzt schon von der LINKS-Partei, wiewohl diese noch nicht einmal im Landtag befindlich ist. Hat man da Angst, demnächst die Brosamen der Industrie nicht mehr durch vier, sondern durch fünf teilen zu müssen?
Es scheint fast so. Was jedoch noch wichtiger erscheint, ist etwas anderes. Etwas sehr viel wichtigeres. Es macht schon fast den Eindruck, als ob die CDU, trotz Unterstützung des Kanzlers, diese Landtagswahl schon als Verloren gibt. Wenn dies wirklich der Fall ist, so ist ein Wechsel von der Landes- zur Bundespolitik für Herrn Roland Koch nicht mehr ausgeschlossen, sondern sehr wahrscheinlich. Doch dann wäre gleichzeitig auch der Stand einer Ministerpräsidentin Ypsilanti hier in Hessen, trotz gewonnener Landtagswahl, ein sehr, sehr schwerer - beinahe unhaltbar schwer. Und somit keine zweite Legislaturperiode Wert - es sei denn, man koalitert mit DER LINKEn. Aber solche großen rot-roten Koalition schloß Frau Ypsilanti schon im Vorfeld aus. An ihren jetzigen Aussagen wird man sie beim Wahlgewinn messen. Und sollte sie wirklich mit DER LINKEn koalieren, um ihre Position abzusichern, bliebe nur noch der Rücktritt als Landesparteichefin, um ihr Gesicht zu wahren. In einem solchen Fall sähe ich dann schon lieber Herrn Tarek al-Wazir als Ministerpräsidenten. Da weiß ich genau, das ich die Katze im Sack gekauft habe.
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