Dieser Landeswahlkampf entwickelt sich zu einer Schlammschlacht, wie man sie nicht mögen kann. Aber anscheinend meinen einige Bauarbeiter, die nun zu Spitzenkandidaten von Parteien geworden sind, sich unqualifiziert äußern zu können. Gegen Proletentum von Seitens der Konservativen oder der Sozialdemokratie habe ich absolut nichts einzuwenden. Aber wenn ich dann so etwas lesen muß:
Man kann ja über den Ministerpräsidenten Roland Koch unterschiedlicher Meinung sein, aber auf den verlogenen SPD-Zug á la Struck aufzuspringen, zeigt politische Unreife. Schön und gut, die Konservativen mit ihrem neoliberalen Anhang haben dieses hier in Hessen schon mehrfach bewiesen. Aber nun ging der Spitzenkandidat der LINKEn eindeutig zu weit. Was denkt der gute Mann sich dabei, den Amtsinhaber in einer solchen Form anzugehen? Solchen Populismus hat man der Tante Sozialdemokratie zu überlassen. So etwas macht man nicht selbst! Wo bleibt da die politische Intelligenz?
Ich habe den Mut, und kritisiere hier den hessischen Ministerpräsidenten ganz offen. Aber ich beleidige ihn deshalb nicht. Das die CDU-Fraktion hier, durchaus begründet, den Rücktritt des Spitzenkandidaten fordert, kann sogar ich nachvollziehen. Mit dieser Art Äußerung bin ich nicht einverstanden. Nicht einmal als bekennender LINKEr. Der Haken hieran ist folgendes und auch sehr leicht nachzuvollziehen: Wenn sich die beiden großen Volksparteien in dieser Form während eines Wahlkampfes angiften wissen sie ganz genau, das sie diesmal gegen die LINKE und auch gegen die NPD, die von Vielen im Protest gewählt werden wird, nichts entgegenzusetzen haben.
Warum sich also auf ein solch niedriges Niveau begeben, wenn es doch nur für den politischen Gegner aktive und brauchbare Munition darstellt? So etwas macht eigentlich nur ein Niemand, der sehr genau weiß, daß er nicht in den Landtag einziehen wird. Er sabotiert mit diesen Äußerungen eindeutig den bisherigen Wahlkampf seiner Partei. Ich unterstütze also hier die Forderungen der CDU-Fraktion. Van Ooyens soll zurücktreten, sofort, nach der Wahl. Bis dahin jedoch sollte er sich nicht mehr gegenüber der Presse äußern dürfen. Weil einem wahren Sozialisten solche Äußerungen nicht würdig sind.
Die bisher schärfste Kritik an Koch übte der Spitzenkandidat der Linken in Hessen, Willi van Ooyen. Er nannte den Landeschef auf einem Neujahrsempfang seiner Partei einen "schießwütigen Gewalttäter" sowie "gesellschaftlichen Spalter und Brandstifter". Die hessische CDU- Fraktion forderte daraufhin den Rücktritt van Ooyens.
Man kann ja über den Ministerpräsidenten Roland Koch unterschiedlicher Meinung sein, aber auf den verlogenen SPD-Zug á la Struck aufzuspringen, zeigt politische Unreife. Schön und gut, die Konservativen mit ihrem neoliberalen Anhang haben dieses hier in Hessen schon mehrfach bewiesen. Aber nun ging der Spitzenkandidat der LINKEn eindeutig zu weit. Was denkt der gute Mann sich dabei, den Amtsinhaber in einer solchen Form anzugehen? Solchen Populismus hat man der Tante Sozialdemokratie zu überlassen. So etwas macht man nicht selbst! Wo bleibt da die politische Intelligenz?
Ich habe den Mut, und kritisiere hier den hessischen Ministerpräsidenten ganz offen. Aber ich beleidige ihn deshalb nicht. Das die CDU-Fraktion hier, durchaus begründet, den Rücktritt des Spitzenkandidaten fordert, kann sogar ich nachvollziehen. Mit dieser Art Äußerung bin ich nicht einverstanden. Nicht einmal als bekennender LINKEr. Der Haken hieran ist folgendes und auch sehr leicht nachzuvollziehen: Wenn sich die beiden großen Volksparteien in dieser Form während eines Wahlkampfes angiften wissen sie ganz genau, das sie diesmal gegen die LINKE und auch gegen die NPD, die von Vielen im Protest gewählt werden wird, nichts entgegenzusetzen haben.
Warum sich also auf ein solch niedriges Niveau begeben, wenn es doch nur für den politischen Gegner aktive und brauchbare Munition darstellt? So etwas macht eigentlich nur ein Niemand, der sehr genau weiß, daß er nicht in den Landtag einziehen wird. Er sabotiert mit diesen Äußerungen eindeutig den bisherigen Wahlkampf seiner Partei. Ich unterstütze also hier die Forderungen der CDU-Fraktion. Van Ooyens soll zurücktreten, sofort, nach der Wahl. Bis dahin jedoch sollte er sich nicht mehr gegenüber der Presse äußern dürfen. Weil einem wahren Sozialisten solche Äußerungen nicht würdig sind.
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