[Ein Thema, das leider alle Parteien betrifft.]
Der Herr Mehdorn ist ja ein ganz schlauer. Erst will er mit der Deutschen Bahn an die Börse (noch im letzten Jahr), aber das funktioniert nicht richtig, weil sich die Leute darüber aufregen, das für ein Unternehmen, das ohne weiteres einen Geschäftswert von € 200 Millionen hat, nur läppische € 8 Millionen verlangt werden sollen.
Also vertagt er erst einmal den Börsengang. In der Zwischenzeit bekam er dann Streit mit dem Herrn Schell. Das ist der Chef der GDL, der Gewerkschaft deutscher Lokomotivführer. Der Herr Schell hatte seinen Gewerkschaftskollegen am Anfang 31% mehr Lohn und einen Inflationsausgleich versprochen. Das gefiel aber dem Herrn Mehdorn nicht.
Jetzt muß man aber folgendes Wissen. Der Herr Mehdorn wurde einst von einem konservativen Kanzler in das Amt des Vize-Bahnchefs berufen, weil sein Chef zum Chef der Deutschen Bahn wurde. Aber gehen mußte, als er zuviel Geld einnahm. Da war aber dann ein sozialdemokratischer Kanzler dran und der meinte dann, das es der Herr Mehdorn Mal versuchen sollte, aus dem gewinnträchtigen Unternehmen Deutsche Bahn ein noch gewinnträchtigeres Unternehmen zu machen. Dabei dachte sich der sozialdemokratische Kanzler, der auch das Hartz IV eingeführt und damit große Teile der Bevölkerung quasi über Nacht verarmt hatte, völlig neoliberal.
Der gute Herr Mehdorn ist aber nicht apolitisch, sondern erzkonservativ. Deshalb invenstierte er Geld in das eine oder andere Speditions- und Transportunternehmen. Alles Firmen, die niemals einen Zug benutzen würden. Als ihm das klar wurde, schaffte er erst einmal die komplette Busflotte der Deutschen Bahn ab, um Kosten zu sparen, wie er sagte. Sein abenteuerlicher Geltungsdrang brachte ihm dann schließlich sogar einige globale Firmen ein, die sogar Schiffe besaßen. Jetzt konnte man quasi mit der Bahn nach Amerika fahren. Zumindest sah so der beworbene Traum aus.
Aber da war ja noch der Streit mit dem Herrn Schell, der mit diesen Phantastereien nichts am Hut hatte und für seine Leute eine faire Behandlung in unfairen Zeiten forderte. Der Streit der beiden Männer dauerte volle zehn Monate an und fand dann doch noch eine glückliche Einigung.
Glückliche Einigung? Wo lebt ihr Leute?
Die GDL des Herrn Schell bekam € 800 pro Lokomotoivführer bar auf die Hand und eine rückwirkende Lohnerhöhung um 11%. Außerdem wurde die Arbeitszeit von 42 Wochenstunden auf 40 Wochenstunden abgesenkt. Insgesamt würde dies die Deutsche Bahn nur lächerliche 400 Millionen €uro im Jahr kosten. Also kein Beinbruch, die Kostenerhöhung würde nicht kommen.
So dachten alle, selbst Bundesverkehrsminister Tiefensee. Und sah sich mit einem Mal ganz plötzlich, auf einmal, wie aus dem Nichts, von Herrn Mehdorn getäuscht. Nämlich dieser ließ nicht die Abmachung mit der GDL auf sich beruhen, so das die Politik eine Möglichkeit finden konnte, den Lokomotoivführern 15% ihres Gehaltes wieder wegzunehmen, sondern sprach ganz laut und ziemlich dumm vor der Presse. Und zwar erklärte er, das die Deutsche Bahn diese Kostenentwicklung nicht tragen könne und das deshalb innerhalb der nächsten fünf Jahre weitere 2500 sozialabgabenpflichtige Stellen abgebaut werden müßten. Zudem kündigte er schon einmal vollmundig eine weitere Preissteigerung für Fahrkarten für diesen Mai an.
Das fand nun so gar nicht den Gefallen der Politiker. Vor allem nicht den des Bundesverkehrsministers. Der Minister wurde sauer und bat Herrn Mehdorn doch bitte seine unbedachten Worte noch einmal zu überlegen und sie ein wenig abzumildern. Doch bevor sich Herr Mehdorn noch dümmer dazu äußern konnte, fielen die im Bundestag so weit versammelten Parteien über ihn her. CDU. FDP und sogar die Grünen/B90 waren schrecklich sauer.
Nicht nur, das der Chef der Deutschen Bahn Herr Mehdorn die Regierungspläne für die nächsten Monate für die Deutsche Bahn ausgeplaudert hatte. Nein, er hatte alle Parteien bloßgestellt, in dem er der Politik nicht ihre Arbeit ließ, sondern meinte, sie selbst machen zu können. Nun sitzt Herr Mehdorn allein im Elfenbeinturm der Macht der Deutschen Bahn. Alle sind gegen ihn, alle hassen ihn (vor allem die Fahrgäste wegen der überteuerten Preise). Doch sieht er ein, was ER falsch gemacht hat? Wohl kaum, darin unterscheidet er sich nicht von Ministerpräsident Roland Koch!
Der Herr Mehdorn ist ja ein ganz schlauer. Erst will er mit der Deutschen Bahn an die Börse (noch im letzten Jahr), aber das funktioniert nicht richtig, weil sich die Leute darüber aufregen, das für ein Unternehmen, das ohne weiteres einen Geschäftswert von € 200 Millionen hat, nur läppische € 8 Millionen verlangt werden sollen.
Also vertagt er erst einmal den Börsengang. In der Zwischenzeit bekam er dann Streit mit dem Herrn Schell. Das ist der Chef der GDL, der Gewerkschaft deutscher Lokomotivführer. Der Herr Schell hatte seinen Gewerkschaftskollegen am Anfang 31% mehr Lohn und einen Inflationsausgleich versprochen. Das gefiel aber dem Herrn Mehdorn nicht.
Jetzt muß man aber folgendes Wissen. Der Herr Mehdorn wurde einst von einem konservativen Kanzler in das Amt des Vize-Bahnchefs berufen, weil sein Chef zum Chef der Deutschen Bahn wurde. Aber gehen mußte, als er zuviel Geld einnahm. Da war aber dann ein sozialdemokratischer Kanzler dran und der meinte dann, das es der Herr Mehdorn Mal versuchen sollte, aus dem gewinnträchtigen Unternehmen Deutsche Bahn ein noch gewinnträchtigeres Unternehmen zu machen. Dabei dachte sich der sozialdemokratische Kanzler, der auch das Hartz IV eingeführt und damit große Teile der Bevölkerung quasi über Nacht verarmt hatte, völlig neoliberal.
Der gute Herr Mehdorn ist aber nicht apolitisch, sondern erzkonservativ. Deshalb invenstierte er Geld in das eine oder andere Speditions- und Transportunternehmen. Alles Firmen, die niemals einen Zug benutzen würden. Als ihm das klar wurde, schaffte er erst einmal die komplette Busflotte der Deutschen Bahn ab, um Kosten zu sparen, wie er sagte. Sein abenteuerlicher Geltungsdrang brachte ihm dann schließlich sogar einige globale Firmen ein, die sogar Schiffe besaßen. Jetzt konnte man quasi mit der Bahn nach Amerika fahren. Zumindest sah so der beworbene Traum aus.
Aber da war ja noch der Streit mit dem Herrn Schell, der mit diesen Phantastereien nichts am Hut hatte und für seine Leute eine faire Behandlung in unfairen Zeiten forderte. Der Streit der beiden Männer dauerte volle zehn Monate an und fand dann doch noch eine glückliche Einigung.
Glückliche Einigung? Wo lebt ihr Leute?
Die GDL des Herrn Schell bekam € 800 pro Lokomotoivführer bar auf die Hand und eine rückwirkende Lohnerhöhung um 11%. Außerdem wurde die Arbeitszeit von 42 Wochenstunden auf 40 Wochenstunden abgesenkt. Insgesamt würde dies die Deutsche Bahn nur lächerliche 400 Millionen €uro im Jahr kosten. Also kein Beinbruch, die Kostenerhöhung würde nicht kommen.
So dachten alle, selbst Bundesverkehrsminister Tiefensee. Und sah sich mit einem Mal ganz plötzlich, auf einmal, wie aus dem Nichts, von Herrn Mehdorn getäuscht. Nämlich dieser ließ nicht die Abmachung mit der GDL auf sich beruhen, so das die Politik eine Möglichkeit finden konnte, den Lokomotoivführern 15% ihres Gehaltes wieder wegzunehmen, sondern sprach ganz laut und ziemlich dumm vor der Presse. Und zwar erklärte er, das die Deutsche Bahn diese Kostenentwicklung nicht tragen könne und das deshalb innerhalb der nächsten fünf Jahre weitere 2500 sozialabgabenpflichtige Stellen abgebaut werden müßten. Zudem kündigte er schon einmal vollmundig eine weitere Preissteigerung für Fahrkarten für diesen Mai an.
Das fand nun so gar nicht den Gefallen der Politiker. Vor allem nicht den des Bundesverkehrsministers. Der Minister wurde sauer und bat Herrn Mehdorn doch bitte seine unbedachten Worte noch einmal zu überlegen und sie ein wenig abzumildern. Doch bevor sich Herr Mehdorn noch dümmer dazu äußern konnte, fielen die im Bundestag so weit versammelten Parteien über ihn her. CDU. FDP und sogar die Grünen/B90 waren schrecklich sauer.
Nicht nur, das der Chef der Deutschen Bahn Herr Mehdorn die Regierungspläne für die nächsten Monate für die Deutsche Bahn ausgeplaudert hatte. Nein, er hatte alle Parteien bloßgestellt, in dem er der Politik nicht ihre Arbeit ließ, sondern meinte, sie selbst machen zu können. Nun sitzt Herr Mehdorn allein im Elfenbeinturm der Macht der Deutschen Bahn. Alle sind gegen ihn, alle hassen ihn (vor allem die Fahrgäste wegen der überteuerten Preise). Doch sieht er ein, was ER falsch gemacht hat? Wohl kaum, darin unterscheidet er sich nicht von Ministerpräsident Roland Koch!
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