One-Man-Show-Charaktere haben etwas Seinfeldmäßiges, wenn diese in guter Manier über den teutonischen Fernseher flimmern. Jedoch gleich eine ganze Partei an nur einem Mann festmachen zu wollen, wie zB Dr. Gerhard, ist ein bissel uneinsichtig von Seitens der deutschen Staatspresse her.
Der Mann ist mit Abstand das Klügste, das die FDP zu bieten hat und es ist traurig, das er nicht in Hessen ansässig ist. Wäre der gute Mann hier ansässig, könnte er gegen Frau Ypsilanti und Herrn Koch ins Feld ziehen. In die große Politschlacht, die nun einmal eine Landtagswahl mit sich bringt.
Stattdessen hat seine Partei hier ein Nichtssagendes unsichtbares Nichts aufgestellt, das nicht einmal in der Lage ist, die Fünf-Prozent-Hürde zu knacken. Und seien wir ganz ehrlich: Selbst Dr. Gerhard würde da schon glaubhafter rüberkommen als es zur Zeit bei Herrn Koch der Fall ist. Die FDP hatte, genauso wie der amtierende MP Koch genügend Zeit, um gegen den im Land herrschenden Ausländerhaß Position zu beziehen. Aber hat die FDP dies gemacht?
Nein, die FDP schacherte mit der Landesregierung darum, das zum einen der FFMLer Flughafen ausgebaut würde (ohne Nachtflugverbot), zum anderem, das die EZB ihre Hauptverwaltung nun ans Mainkai verlegt. Beides sind sehr gute Ideen. Die alten Bauruinen am Mainkai, in denen schon seit Jahren niemand mehr im Ostviertel leben wollte (das als einziges absolut obdachlosenfrei war), hätten durch die FDP-Pläne endlich wieder eine sinnvolle Verwendung bekommen können.
Doch das FFMler Ostviertel hat in den vergangenen drei Jahren erschreckend sein Angesicht gewandelt und hier zeigt sich sogar auf kommunaler Ebene die erschreckende Wirkungslosigkeit der FDP-Politik. Aus eigenem Erkunden weiß ich, das im Ostviertel der Ausländeranteil um einen gewaltigen Prozentsatz nach oben gegangen ist. An für sich ist das nicht schlecht. Jedoch wird es nun für einen bekennenden Deutschen schon angelegentlich in diesem Stadtteil kritisch nur von der Ubahnstation Ostviertel Heil bis an den Danziger Platz (das vormalige Zentrum des Ostviertels) zu kommen. Des Nachts ist es für einen Obdachlosen eine Todeszone.
Und dies war vor einigen Jahren noch nicht so. Hier hat die FDP gezeigt, zu was sie fähig ist. Wenn es darum geht, in Problemgebieten nicht einzuschreiten, ist die Partei der befleissigten One-Man-Show immer ganz vorne mit dabei. Ganz FFM weiß um dieses Problemviertel, das dort immer mächtiger wird. Wann die erste Forderung kommt, aus den Hinterhofmoscheen eine richtig große, öffentlich gebaute zu machen, ist nur noch eine Frage der Zeit. Und die FDP steht als liberale Kraft nur dabei und schaut zu, wie ein weiterer Stadtteil FFMs systematisch von der schwarzen Stadtführung dem Verfall preisgegeben wird.
Die Auswirkungen spürt man auf der anderen Seite sogar mittlerweile bis zum Zoo hoch. An dieser Straße hat der Bezug von armen Deutschen aufgehört, statt dessen sprießen dort immer mehr kleinere und Kleinstgeschäfte aus dem Boden, zum Teil in chaotischen wohnungsbaulichen Zuständen. Hier kümmert sich die Stadt nicht weiter darum, wichtig ist nur, das die Wohnungen vermietet sind. Die Klientel scheint dabei vollkommen egal zu sein. Und die FDP, die sich eigentlich nur in den hessischen Großstädten ein wenig an der Landtagswahl beteiligt, meidet diese selbstgeschaffenen Konfliktzonen im Stadtgebiet.
Das die FDP auf kommunaler Ebene auch schon etwas gegen die nachts auf der Zeil herumlungernden obdachlosen Jugendlichen unternehmen will, ist auch schon seit längerem bekannt. Aber auch hier zeigt sich die gesamte Tatkraft einer Partei mehr als offensichtlich. Anstatt diesen Jugendlichen eine Heimunterkunft zu ermöglichen setzt hier die FDP mehr auf Vertreibung. Damit ihre Stammklientel, die Haus- und Geschäftsbesitzer auf der Zeil nicht mehr länger finanzielle Einbußen durch die obdachlosen und herumstreunenden Jugendlichen in Kauf nehmen müssen.
Die FDP könnte hier etwas tun, ihr Einfluß im Stadtrat ist gut genug. Und mit der richtigen Iniative wäre man sogar in der Lage, die richtigen Aktionen landespolitisch nutzen zu können. Stattdessen läßt man sich auf einen windigen Populismus ein, und verkennt dabei die Lage in der wichtigsten Stadt Hessens. Es mag auch noch in Wiesbaden obdachlose Jugendliche geben, dort wieder aber noch weniger für sie getan als schon in FFM.
Dem aufmerksamen Bürger sind diese Fakten alle bekannt. Diverse Hilfsaktionen, die von FFMler Bürgern gestartet worden sind, wurden ja auch entsprechend benutzt. Wichtig war jedoch nur dabei, das die FDP nicht direkt aktiv wurde und selbst Hilfe anbot. Auch kam es vor, das solche Hilfsaktionen, vor allem aus dem Offenbacher Milieu, von der FDP einfach ausgebremst wurden.
Die FDP zeigt allein schon bei dieser Problematik (und obwohl im Stadtrat vertreten), das sie nicht geeignet ist, Regierungsgewalt (nicht einmal auf Landesebene) zu übernehmen. Die Partei ist selbst mit ihren alljährlichen Dreikönigstreffen überfordert. Und dies liegt nicht an ihrem Bundesvorsitzenden. Wenn eine Partei nicht einmal in der Lage ist, einen schillernden Kandidaten gegen eine Frau und einen Despoten ins Feld zu schicken, hat sie die Wahl bereits verloren. Und sich somit von den Grundregeln der Demokratie abgekehrt. Vielleicht hat dies ja etwas Gutes und der freie Liberalismus, wie ihn die FDP verkörpert, wandelt sich endlich in einer großen Transformation. Fest steht jedoch, das bei dieser Landtagswahl die FDP kaum über die Fünfprozenthürde kommen wird. Allein schon deshalb, weil sie keinerlei Aktionismus zugunsten einer sozialen Randgruppe zeigt. Und wenn sie auch nur repräsentativ den Moscheebau von Hausen unterstützen würde, zeigte sie hiermit, das sie noch existiert und noch einen Machtfaktor darstellt. Es geht auch besser, Tante FDP ...
„Demokratischer Sozialismus ist ein vegetarischer Schlachthof, beides passt nicht zusammen. Regt es nur noch mich auf, wenn ein Tatort-Kommissar im Fernsehen von neuen sozialistischen Experimenten spricht?“, fragt Westerwelle ins Publikum. „Doch mich“, ruft einer aus dem Parkett. „Jetzt sind wir schon eine Zwei-Mann-Show“, antwortet Westerwelle.Westerwelles Worte beim Dreikönigstreffen geben nun wirklich zu denken. Einerseits liefert er, der Showman der freien Demokraten, immer wieder eine gerngesehene Fernsehshow ab, andererseits beschwert er sich jedesmal, wenn man seine Position als Parteichef in den Vordergrund stellt.
Der Mann ist mit Abstand das Klügste, das die FDP zu bieten hat und es ist traurig, das er nicht in Hessen ansässig ist. Wäre der gute Mann hier ansässig, könnte er gegen Frau Ypsilanti und Herrn Koch ins Feld ziehen. In die große Politschlacht, die nun einmal eine Landtagswahl mit sich bringt.
Stattdessen hat seine Partei hier ein Nichtssagendes unsichtbares Nichts aufgestellt, das nicht einmal in der Lage ist, die Fünf-Prozent-Hürde zu knacken. Und seien wir ganz ehrlich: Selbst Dr. Gerhard würde da schon glaubhafter rüberkommen als es zur Zeit bei Herrn Koch der Fall ist. Die FDP hatte, genauso wie der amtierende MP Koch genügend Zeit, um gegen den im Land herrschenden Ausländerhaß Position zu beziehen. Aber hat die FDP dies gemacht?
Nein, die FDP schacherte mit der Landesregierung darum, das zum einen der FFMLer Flughafen ausgebaut würde (ohne Nachtflugverbot), zum anderem, das die EZB ihre Hauptverwaltung nun ans Mainkai verlegt. Beides sind sehr gute Ideen. Die alten Bauruinen am Mainkai, in denen schon seit Jahren niemand mehr im Ostviertel leben wollte (das als einziges absolut obdachlosenfrei war), hätten durch die FDP-Pläne endlich wieder eine sinnvolle Verwendung bekommen können.
Doch das FFMler Ostviertel hat in den vergangenen drei Jahren erschreckend sein Angesicht gewandelt und hier zeigt sich sogar auf kommunaler Ebene die erschreckende Wirkungslosigkeit der FDP-Politik. Aus eigenem Erkunden weiß ich, das im Ostviertel der Ausländeranteil um einen gewaltigen Prozentsatz nach oben gegangen ist. An für sich ist das nicht schlecht. Jedoch wird es nun für einen bekennenden Deutschen schon angelegentlich in diesem Stadtteil kritisch nur von der Ubahnstation Ostviertel Heil bis an den Danziger Platz (das vormalige Zentrum des Ostviertels) zu kommen. Des Nachts ist es für einen Obdachlosen eine Todeszone.
Und dies war vor einigen Jahren noch nicht so. Hier hat die FDP gezeigt, zu was sie fähig ist. Wenn es darum geht, in Problemgebieten nicht einzuschreiten, ist die Partei der befleissigten One-Man-Show immer ganz vorne mit dabei. Ganz FFM weiß um dieses Problemviertel, das dort immer mächtiger wird. Wann die erste Forderung kommt, aus den Hinterhofmoscheen eine richtig große, öffentlich gebaute zu machen, ist nur noch eine Frage der Zeit. Und die FDP steht als liberale Kraft nur dabei und schaut zu, wie ein weiterer Stadtteil FFMs systematisch von der schwarzen Stadtführung dem Verfall preisgegeben wird.
Die Auswirkungen spürt man auf der anderen Seite sogar mittlerweile bis zum Zoo hoch. An dieser Straße hat der Bezug von armen Deutschen aufgehört, statt dessen sprießen dort immer mehr kleinere und Kleinstgeschäfte aus dem Boden, zum Teil in chaotischen wohnungsbaulichen Zuständen. Hier kümmert sich die Stadt nicht weiter darum, wichtig ist nur, das die Wohnungen vermietet sind. Die Klientel scheint dabei vollkommen egal zu sein. Und die FDP, die sich eigentlich nur in den hessischen Großstädten ein wenig an der Landtagswahl beteiligt, meidet diese selbstgeschaffenen Konfliktzonen im Stadtgebiet.
Das die FDP auf kommunaler Ebene auch schon etwas gegen die nachts auf der Zeil herumlungernden obdachlosen Jugendlichen unternehmen will, ist auch schon seit längerem bekannt. Aber auch hier zeigt sich die gesamte Tatkraft einer Partei mehr als offensichtlich. Anstatt diesen Jugendlichen eine Heimunterkunft zu ermöglichen setzt hier die FDP mehr auf Vertreibung. Damit ihre Stammklientel, die Haus- und Geschäftsbesitzer auf der Zeil nicht mehr länger finanzielle Einbußen durch die obdachlosen und herumstreunenden Jugendlichen in Kauf nehmen müssen.
Die FDP könnte hier etwas tun, ihr Einfluß im Stadtrat ist gut genug. Und mit der richtigen Iniative wäre man sogar in der Lage, die richtigen Aktionen landespolitisch nutzen zu können. Stattdessen läßt man sich auf einen windigen Populismus ein, und verkennt dabei die Lage in der wichtigsten Stadt Hessens. Es mag auch noch in Wiesbaden obdachlose Jugendliche geben, dort wieder aber noch weniger für sie getan als schon in FFM.
Dem aufmerksamen Bürger sind diese Fakten alle bekannt. Diverse Hilfsaktionen, die von FFMler Bürgern gestartet worden sind, wurden ja auch entsprechend benutzt. Wichtig war jedoch nur dabei, das die FDP nicht direkt aktiv wurde und selbst Hilfe anbot. Auch kam es vor, das solche Hilfsaktionen, vor allem aus dem Offenbacher Milieu, von der FDP einfach ausgebremst wurden.
Die FDP zeigt allein schon bei dieser Problematik (und obwohl im Stadtrat vertreten), das sie nicht geeignet ist, Regierungsgewalt (nicht einmal auf Landesebene) zu übernehmen. Die Partei ist selbst mit ihren alljährlichen Dreikönigstreffen überfordert. Und dies liegt nicht an ihrem Bundesvorsitzenden. Wenn eine Partei nicht einmal in der Lage ist, einen schillernden Kandidaten gegen eine Frau und einen Despoten ins Feld zu schicken, hat sie die Wahl bereits verloren. Und sich somit von den Grundregeln der Demokratie abgekehrt. Vielleicht hat dies ja etwas Gutes und der freie Liberalismus, wie ihn die FDP verkörpert, wandelt sich endlich in einer großen Transformation. Fest steht jedoch, das bei dieser Landtagswahl die FDP kaum über die Fünfprozenthürde kommen wird. Allein schon deshalb, weil sie keinerlei Aktionismus zugunsten einer sozialen Randgruppe zeigt. Und wenn sie auch nur repräsentativ den Moscheebau von Hausen unterstützen würde, zeigte sie hiermit, das sie noch existiert und noch einen Machtfaktor darstellt. Es geht auch besser, Tante FDP ...
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