Jeder kennt doch die Konrad-Adenauer-Stiftung, oder? (Obwohl Konrad Adenauer niemals CDU, sondern NSDAP-Mitglied gewesen ist, bis er schließlich erfolgreich entnazifiziert und wieder den Kölner Bürgermeister spielen durfte.) Nun hat diese Stiftung eine Expertise über den Wahlstil von Ministerpräsident Koch veröffentlicht, die sich mehr als lustig liest.
Das gesamte Machwerk ist nur 99 Seiten stark und soll angeblich bereits 18 Stunden nach der verlorenen Wahl auf dem Tisch von Frau Merkel gelegen haben. Interessant ist an dieser Studie eigentlich nur, zu welchem Ergebnis die Autorin kommt.
Eigentlich wird ja prognostiziert, das der CDU generell mehr Fachkompetenz in allen Bereichen vom Bürger zugestanden wird. Andererseits ist damit jedoch ein so gewaltiger Absturz wie 12,5% nur unschwer zu erklären. Müßte es dann nicht eher umgekehrt gelaufen sein, wenn die CDU quasi nur ein überqualifizierter Verein ist? Oder war vielleicht die Fragestellung, der diese Studie zugrunde liegt, die Falsche?
Mir tut es nicht Leid, das Ministerpräsident Roland Koch von der hessischen Bevölkerung so eindeutig abgewählt wurde. Andererseits ist es dann merkwürdig, wenn ihm in seinem Wahlkampf so eine Fachkompetenz nachgesagt wird! Irgendwie scheint es, als hätte die Studienerstellerin nicht von diesem, unserem, Ministerpräsident Koch gesprochen, sondern von einer Person, wie wie CDU sie liebend gerne in ihren Reihen hätte.
Wirtschaftsweiser, eloquenter Fürsprecher für den Aufbau von KZs, Verleumder ausländischer Krimineller. Als so etwas kam Roland Koch während des Landtagswahlkampfes rüber. Aber nicht als ein Mensch, der wirklich Ahnung von den Problemen hat, die er als Themen gewählt hat. Insbesondere fällt auf, das man ihm nur ankreidet, das er die verleumderischen Plakate mit den Namen seiner Hauptkonkurrenten und dem Begriff Kommunisten nicht landesweit zum Einsatz brachte, sondern nur in jenen Landesteilen, wo nicht sicher war, wie dort die Bürger nach seiner Angstmache entscheiden würden.
Traurig ist hierbei nur eines: Die Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung hat letztlich nur einen Effekt: Das Kanzler Merkel kann gefahrlos im Amt bleiben, ohne sich jemals wieder mit der nun offenbarten Unperson Roland Koch abgeben zu müssen. Wahrscheinlich wird er alle seine politischen (auch die parteiinternen) niederlegen müssen, um seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen, die mit dieser Expertise über ihn geworfen wurde. Koch ist am Ende - und Frau Ypsilanti gehört Hessen! Aber wollten wir das wirklich so?
Ps.: Meine Gratulation übrigens an die 3535 Wähler, die jenes 0,1% bilden, das die CDU im Moment noch im Vorteil hat. Sollte die alsbacher Klägerin vor dem hessischen Verwaltungsgericht durchkommen wegen des Verdachtes auf Manipulation der Wahlcomputer, so werden wir noch vor Jahresbeginn eine Neuwahl haben, die der Großen Koalition in Berlin (zumindest von CDU-Seite) den Hals brechen wird. Also gebührt jenen 3535 Bürgern mein heißer Dank dafür, das die CDU nun landesweit endgültig in das Vergessen geschickt werden kann.
Das gesamte Machwerk ist nur 99 Seiten stark und soll angeblich bereits 18 Stunden nach der verlorenen Wahl auf dem Tisch von Frau Merkel gelegen haben. Interessant ist an dieser Studie eigentlich nur, zu welchem Ergebnis die Autorin kommt.
Eigentlich wird ja prognostiziert, das der CDU generell mehr Fachkompetenz in allen Bereichen vom Bürger zugestanden wird. Andererseits ist damit jedoch ein so gewaltiger Absturz wie 12,5% nur unschwer zu erklären. Müßte es dann nicht eher umgekehrt gelaufen sein, wenn die CDU quasi nur ein überqualifizierter Verein ist? Oder war vielleicht die Fragestellung, der diese Studie zugrunde liegt, die Falsche?
Mir tut es nicht Leid, das Ministerpräsident Roland Koch von der hessischen Bevölkerung so eindeutig abgewählt wurde. Andererseits ist es dann merkwürdig, wenn ihm in seinem Wahlkampf so eine Fachkompetenz nachgesagt wird! Irgendwie scheint es, als hätte die Studienerstellerin nicht von diesem, unserem, Ministerpräsident Koch gesprochen, sondern von einer Person, wie wie CDU sie liebend gerne in ihren Reihen hätte.
Wirtschaftsweiser, eloquenter Fürsprecher für den Aufbau von KZs, Verleumder ausländischer Krimineller. Als so etwas kam Roland Koch während des Landtagswahlkampfes rüber. Aber nicht als ein Mensch, der wirklich Ahnung von den Problemen hat, die er als Themen gewählt hat. Insbesondere fällt auf, das man ihm nur ankreidet, das er die verleumderischen Plakate mit den Namen seiner Hauptkonkurrenten und dem Begriff Kommunisten nicht landesweit zum Einsatz brachte, sondern nur in jenen Landesteilen, wo nicht sicher war, wie dort die Bürger nach seiner Angstmache entscheiden würden.
Traurig ist hierbei nur eines: Die Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung hat letztlich nur einen Effekt: Das Kanzler Merkel kann gefahrlos im Amt bleiben, ohne sich jemals wieder mit der nun offenbarten Unperson Roland Koch abgeben zu müssen. Wahrscheinlich wird er alle seine politischen (auch die parteiinternen) niederlegen müssen, um seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen, die mit dieser Expertise über ihn geworfen wurde. Koch ist am Ende - und Frau Ypsilanti gehört Hessen! Aber wollten wir das wirklich so?
Ps.: Meine Gratulation übrigens an die 3535 Wähler, die jenes 0,1% bilden, das die CDU im Moment noch im Vorteil hat. Sollte die alsbacher Klägerin vor dem hessischen Verwaltungsgericht durchkommen wegen des Verdachtes auf Manipulation der Wahlcomputer, so werden wir noch vor Jahresbeginn eine Neuwahl haben, die der Großen Koalition in Berlin (zumindest von CDU-Seite) den Hals brechen wird. Also gebührt jenen 3535 Bürgern mein heißer Dank dafür, das die CDU nun landesweit endgültig in das Vergessen geschickt werden kann.
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